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rethinking the think-different thing

mac | Audio-Player Roundup

May 7th, 2010 at 17:38

Eine der Konstanten bei mir ist die Musik … konstant da mich zumindest mein iPod immer begleitet damit ich jederzeit in die bunten Klangwelten abtauchen kann. Damit ist ggf auch das kleine Audio-Blog (siehe Sidebar) erklärt welches ich seit kurzem betreibe.

Seit dem Wechsel auf Mac OS X bin ich quasi auf der gefühlt ‘niemals-endenden-Suche’ nach DER finalen Audio-Player Lösung. Obwohl viele Mac-Anwender wohl auf iTunes zurückgreifen werden will ich heute mal einen Blick auf mögliche Alternativen werfen. Oder etwas allgemeiner … ein Antwortversuch auf die Frage

Was gibt es im Mac Bereich an Audio-Wiedergabesoftware?

Im folgenden also eine kleine Sammlung von mehr oder weniger interessanten Audio-Player Programmen für Mac OS X. Würde mich freuen wenn ihr mir helfen könntet die Liste zu erweitern.

iTunes (Projektseite)

Der Platzhirsch und wohl auch die Wahl der meisten Anwender. … fühlt sich für mich persönlich vom Library-Ansatz einfach falsch an – aber das ist Geschmacksache. Letzlich aber ist iTunes so oder so für jeden iPod Touch / iPhone User Pflicht. Wer sich für Details der iTunes Geschichte bzw Teilaspekte dessen interessiert findet in diesem Beitrag eine nette Quelle.

Der Fokus hier liegt bei den iTunes Alternativen weshalb ich mit einem

Abhängigkeit ist böse toll

verbleibe

Songbird (Projektseite)

Gibts sowohl für Mac OS X wie auch Windows und Linux. Geht im Kern in eine ähnliche richtung wie iTunes. Daher existieren z.b. auch Import und Exportfunktionen zu Apple’s Soundsoftware. Funktionell lässt sich Songbird durch diverse Plugins (z.b. Last.fm, mashTape, LyricMaster etc) erweitern. Intern schlummert dann noch ein Browser um den bunten Haufen an allerlei Funktion möglicht komplett zu machen.

Eierlegende Wollmilchsau fällt mir bei sowas immer wieder ein. Die Wertung überlasse ich gerne euch.

Cog (Projektseite)

Ein kleiner – aber wie ich finde feiner Player. Der Fokus liegt hier nicht auf Eye-Candy oder großen Soundmodifikationsoptionen …. nein es geht primär darum Musik die in Ordnern auf der Festplatte liegen schnell und einfach zugänglich zu machen. Unterstützt wird eine Vielzahl an Audio-Formaten und ist Library-Free …. großes Tennis.

Der Wechsel auf die Nighty-Builds ist bei Cog absolut Pflicht – wirkte sich zumindest in den letzten 3 Jahren in meinem Fall auch nicht negativ auf die Stabilität des Programmes aus. Hier im Blog solltet ihr unter dem Tag cog einige kleinere Artikel finden die bei Grundinteresse an dem Programm ggf interessant sein könnten.

Vox (Projektseite)

Klein, schön, punktet absolut im Bereich Klangeffekte & Justierung … vermisst aber auch einiges. Der GUI Untergliederung in viele kleine Unterfenster ist erstmal gewöhnungsbedürftig hat natürlich aber auch im Alltag einen schönen Minimal Effekt.

In Abhängigkeit davon wie man für sich selbst Minimal definiert. Ich vermisste trotz toller Menubar-Steuereinheit (mit einer Art integrierter Playliste) die Möglichkeit das Player-Fenster um eine sichtbare Wiedergabeliste erweitern zu können (kommt afaik in einer späteren Version).

Ansonsten gerade weden den tollen Effektmöglichkeiten für mich die erste Wahl nach Cog.

Clementine (Projektseite)

Ein Amarok 1.4 basierender Port – befindet sich im frühen Entwicklungsstatium – läuft aber inzwischen schon recht stabil. Schnelle Library die Userdefinierte Ordner überwacht und die reinen Meta-Informationen automatisch in die Library einbindet dazu gibts dann noch eine brauchbare Suchfunktion. Auf Funktionsebene fehlen aber diverse Bereiche des ehemaligen 1.4 Amarok (z.b. Wiki, Songtexte etc).

Wer Amarok 1.4 schätzen und Amarok 2.0 hassen gelernt hat findet in Clementine wohl den richtigen Player …. wenngleich sich dieser noch in der Entstehung befindet. Das Team ist offen für Vorschläge und gibt einem so aktiv die Möglichkeit sich auf Ideenbasis (oder auch mehr) einzubringen .. schön.

Sonstige – Part I

Und sonst? Es gibt neben obigen Programmen natürlich noch mehr …. dazu gehören u.a.

Amarok2 …. kommt er jemals so richtig unter Mac OS X an?

VLC der zwar primär Video beherrscht, aber auch von einigen Anwendern unter Mac OS X als Audio-Player missbraucht wird. Im Bereich Radio ist VLc ebenso eine einfache Out-of-the-Box Lösung.

Audion für die Anwender die OS-Seitig gerne in der Geschichte verharren (OS9 & frühes 10 sowie gerne auch mal etwas PPC ;) ).

AFPlay als Onboard-Komponente ab 10.5(?) hingegen ist eher was für Terminaluser die mal fix einen Sound abspielen wollen.

Sonstige – Part II (Nachtrag)

Ergänzungen die durch Leser hinzukamen – Danke.

Ecoute ist ein kommerzeilles Programm welches auf die iTunes Library aufsetzt.

Instinctiv ist ein relativ junges Programm – die Oberfläche ist übersichtlich – dafür ist das Programm sehr mitteilungsbedürftig und telefoniert quasi in alle Richtungen, legt derzeit selbständig Datenbanken an, Twitterintegration, Ticket-suche etc …. Hier fehlt mir noch etwas die klare Richtung.

Eindrücke

Richtig oder falsch gibt es in diesem Gebiet sicherlich nicht. Wer gerne die Kontrolle abgiebt und sich auf ein nicht durchsichtiges System/Library mit viel Bequemlichkeitsfaktor verlassen will ist mit iTunes oder auch Songbird gut bedient. Player wie Cog und Vox gehen den anderen Weg – d. h. keine Library, keine zig Millionen Zusatzfunktionen dafür ein klarer Kernbereich und der in möglichst gut. Clementine geht einen Mittelweg – eine Library die aber wirklich nur Informationen zu den Liedern mit sich trägt und drunter das vom User vorgegenen Ordnersystem … eigentliche ein toller Ansatz … oder?

Fragen über Fragen

Kennt ihr noch andere Programme in diesem Bereich?

Und natürlich noch was zum klicken

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Und sollte euch nun gänzlich der Klickwahn gepackt haben seit ihr herzlich eingeladen alle bisherigen Polls in diesem Blog am Stück zu beantworten. Haut rein ;)

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32 Responses to “mac | Audio-Player Roundup”

  1. till Says:

    vllt werde ich da mal den einen oder anderen player ausprobiren.
    nutze itunes, auch wenn itunes gerne etwas schneller dein darf :)

    hatte ne kurze zeit songbird, gefiel mir aber nicht so. schade das linux nicht mehr supportet wird.

  2. fidel Says:

    Die Anti-Linux Entscheidung bei Songbird habe ich als aussenstehender auch nicht wirklich verstanden. Vor allem da ich deren Mac-User Anteil nicht gerade bedeutend größer einschätze ;)

    Gruss
    fidel

  3. arno Says:

    fidel, hast Du letztens mitbekommen, dass der Spotify-Client langsam in Richtung Offline-Musik erweitert wird?
    Es ist geht nicht mehr nur ausschließlich um gestreamte Musik, sondern man kann seine lokale Musik einbinden und diese mit dem iPod (OTA?) synchronisieren.
    Der Haken: Natürlich leider nicht in Deutschland…

  4. fidel Says:

    @arno
    ich hab mir Spotify nie wirklich angesehn … aber wenn ich ehrlich bin auch primär aus fehlendem Grundinteresse.

    Geht mir auch mit Diensten a la http://listen.grooveshark.com/ so .. obwohl man da sogar recht stressfrei aus DE heraus Zugriff auf ein ordentliche breites Sortiment bekommt.

    Last.fm wäre das nächste Beispiel … kommt mir auch nicht in die Tüte ;)

  5. arno Says:

    Was spricht da aus Deiner Sicht dagegen?

    Ich muss sagen, dass ich nach x Jahren immer noch keine “Ordnung” in iTunes habe, so dass alle Lieder ansprechend und auffindbar sind. Daher habe ich in iTunes auch nur einen Bruchteil meiner Musik.

    Würde ich hingegen einen dieser Streaming-Dienste nutzen, würde diese ganze “Wartung” der eigenen Musiksammlung wegfallen. Wenn ich dann noch für den Bedarf an Nischenmusik eigene (lokale) Musik einbinden kann und sich auf diese gesamte Musikdatenbank selbst auf Endgeräten wie dem iPhone/iPod touch zugreifen ließe, fände ich das eine interessante Alternative.

    Zu Grooveshark: Tinysong basiert darauf und ist eigentlich ganz nett, wenn man kurz mal ein einziges Lied hören möchte, das einem in den Kopf kommt, das man aber nicht zur Hand hat.

    PS: Ich mag die Bastelecke. ;)

  6. core Says:

    Ich nutze hauptsächlich iTunes. Liegt aber daran, daß ich die Mucke irgendwie auf den iPod kriegen muss. Gefallen. Nunja. Weder iTunes noch die anderen Player, die es so gibt, gefallen mir wirklich.

  7. Stephan Says:

    Ich mag das Library-Konzept von iTunes auch nicht wirklich – eigentlich mag ich überhaupt keine Libs, sondern speichere lieber Musik, Bilder usw. transparent im Dateisystem ;-)

    Aber wegen der iPods/dem iPhone nutze ich auf dem Mac iTunes, das ich von meiner (dateibasierten) Windowsbüchse aus bestücke. Dort nutze ich übrigens foobar2000 ;-)

  8. Zaratustra Says:

    Nach ganz langen Anlaufschwierigkeiten nach dem Wechsel zu mac vor einigen Jahren, hab ich inzwischen iTunes akzeptiert. Es funktioniert und ich finde alles. Viele Alben sind auch schön mit Covern einsortiert. Ich würde aber gerne den unsortierbaren Rest ausblenden können (hab deshalb eine playlist mit allem, was schön eingepflegt ist).

    Sehr viel wichtiger ist mir aber der Klang. Genau wie beim iPod ist beim Mac da für meinen Geschmack sehr viel mehr raus zu holen. Auf meinem iPod läuft deshalb “Rockbox” und auf dem Mac die Software “Hear” von Joesoft. Letzteres funktioniert leider sehr schlecht und ist in dem Zustand sein Geld nicht wert. Ich kenne aber auch keine bessere Alternative.

  9. Teo Says:

    Ich muss sagen, dass ich seit meinem Umstieg auf Mac nur noch iTunes als Musik-Software verwende. Wohingegen ich die Software unter Windows als Zumutung empfand, ist sie unter Mac OS nicht mehr so schlimm. Die Bequemlichkeit siegt an der Stelle einfach. Wenn man seine Musiksammlung mal ordentlich durchgetagt und eingepflegt hat, sind alle Lieder schnell zur Hand und mittlerweile bin ich auch ein Fan von Genius.

    Mir ist klar, dass ich eine Menge Kontrolle aus der Hand gebe, aber es geht hier ja nur um Musik und Entertainment und nicht um irgendwelche wichtigen Dateien.

  10. Volker Says:

    Ich schliesse mich meinem Vorposter an. Zum schnellen Anhören von Files nutze ich VLC, ansonsten wird fein säuberlich in iTunes importiert.

  11. fidel Says:

    @arno

    Was spricht da aus Deiner Sicht dagegen?

    primär die nicht-kontrollierbare Verfügbarkeit. Läuft ähnlich der Player Frage auf das Kerngebiet Kontrolle/Verfügbarkeit -> eigenes System raus.

    @core
    Ich dachte erst mit nem Phone oder Touch und damit Kontakt zum A-Store ist man wirklich auf iTunes angewiesen. Reinen Audio-Sync/Druckbetankung sollte man auch auf anderen Wegen hinbekommen oder?

    @Stephan
    foobar hat ja nen guten Ruf … kann es sein dass man aber ne Weile braucht um zu erkennen weshalb er so hoch gelobt ist?
    Ich war beim ersten ganz kurzen Blick damals nicht wirklich hin und weg ;)

    @Zaratustra
    Yeha … danke für die Erwähnung von Rockbox ;) Hat mich auch Jahrelang auf meinem alten iPod begleitet …. war ne tolle Sache.
    Hear werd ich mir zumindest mal ansehn …kannte ich noch garnicht.

    @Teo

    Ich muss sagen, dass ich seit meinem Umstieg auf Mac nur noch iTunes als Musik-Software verwende. Wohingegen ich die Software unter Windows als Zumutung empfand, ist sie unter Mac OS nicht mehr so schlimm.

    Das gilt jetzt jeweils itunes oder?
    Irgendwie sträube ich mich ein “nicht mehr so schlimm” als DIE Endlösung zu betrachten ;)

    Interessant dass du mit Genius arbeitest …. ich hatte es mal testweise am Start und war schwer enttäuscht wie Mainstream limitiert es auch mich wirkte

    Mir ist klar, dass ich eine Menge Kontrolle aus der Hand gebe, aber es geht hier ja nur um Musik und Entertainment und nicht um irgendwelche wichtigen Dateien.

    Klar ….letzlich muss man den Weg für sich finden … und mit entsprechend Hardware hat man dann eh keine Wahl mehr weshalb ich die Variante schon irgendwie nachvollziehen kann ;)

    @Volker
    nur aus Interesse … VLC da eh schon vorhanden als Video-Player?
    Weil gefühlt gibt es doch wirklich bessere kleine Audio-Player oder?

    Gruss in die Runde
    fidel

  12. Teo Says:

    Ja, das war natürlich auf iTunes bezogen. Mit “nicht so schlimm” spiele ich auf die Überalterung der Software hin. Hoffentlich gibt’s iTunes 10 in Cocoa und nicht mehr in Carbon. Insgesamt läuft das Programm für meine Bedürfnisse aber gut. Unter Windows würde ich es vermutlich nicht einsetzen, die Frage stellt sich bei mir aber nicht mehr.

    Genius arbeitet bei mir auch mit Songs von Knorkator, Joint Venture oder Beatallica, was ich jetzt nicht unbedingt als Mainstream bezeichnen würde. Kann da also eigentlich nicht klagen.

  13. fidel Says:

    @Teo
    ich hab in der Genius Testzeit leider regelmässig den Hinweis gesehen dass man meine Musik quasi nicht kannte … und ich damit keinen echten Mehrwert durch Genius hatte …abgesehen von den dauernden Datenübermittlungen die das eh schon träge iTunes noch langsamer machen.

    Auch diese Genre-basierenden Playlisten sind der blanke Hass wenn man mal die Pseudo-zufälligkeit die Itunes da an den Tag legt etwas näher betrachtet. In meinne Test wurden regelmaessig die gleichen Alben angesprungen … das Muster war leider recht schnell erkennbar ….was die Verwendung für mich quasi unnütz machte.

    Ja, das war natürlich auf iTunes bezogen. Mit “nicht so schlimm” spiele ich auf die Überalterung der Software hin.

    Genau das ist doch der Punkt …. vergleicht man iTunes mit anderen aktuellen Programmen (auch aus dem Hause apple) muss man irgendwann zu dem Fazit kommen dass iTunes nahe an Frankenstein ist. Es verhält sich einfach nicht normal …… und dies in vielerlei Hinsicht …. die wirre Navigation ist da nur ein Feld … die nicht vorhandene Stabilität das nächste von vielen. Ich durfte neulich 3 mal versuchen 2 Alben auf eine Playliste in itunes hinzuzufügen um diese dann mit meinem Touch syncen zu können. Bei den ersten 2 versuchen ist iTunes einfach abgestorben …. und das waren weder spezielle Mengen / Formate oder sonst noch was. Einfach nur Musik …. und damit erwarte ich irgendwie das der Marktführer zumindest derart Basics sauber hinbekommt …. ohne dass ich mich zum Affen machen muss ;)

    Gruss
    fidel

  14. Stephan Says:

    @fidel: jau. foobar ist “eigenwillig” in Bedienung und Optik, aber man kann es gut auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. UND: es nervt nicht mit irgendwelchen klickibunti Animationen oder Assistenten oder Updatehinweisen wie beim Mediaplayer oder gar bei Winamp….

    Ich poste die Tage mal mein Windows-Musik-Setup ;-)

  15. Volker Says:

    @fidel jop

  16. Matthias Says:

    Mich würde mal interessieren, warum Itunes bei euch so instabil läuft. Ich hatte noch nie irgendwelche abstürze oder Hänger.
    Meine Musik ordne ich beim Hinzufügen gleich in Playlisten (Alben/einzelne Lieder sowie nach den Hauptgenres) ein und habe damit eine gute Übersicht.
    Zusätzlich habe ich dann noch ein paar weitere Playlisten, die dann immer mal erweitert werden.
    Wenn ich mir andere Player angucke, dann muss ich dort immer durch irgendwelche Ordner navigieren um einzelne Alben zu hören, oder ich muss halt immer in der Mediathek suchen. Da ist mir die Verwaltung in Playlisten doch recht sinnvoll. Außerdem kann man mit der Itunes Anzeige gut arbeiten, wenn man zb. bei den Alben die Cover-Ansicht wählt, dann werden unter dem Cover ja alle Tracks des Albums gruppiert.
    Die Playlisten mit den einzelnen Liedern lasse ich mir dann als Liste anzeigen, da das deutlich zu viele für die Coveransicht sind und außerdem haben nicht alle Tracks ein Cover.

  17. BerliBoy Says:

    Hier fehlt ein ganz wichtiger Player: Ecoute

    Schlanker Player, der sich an der iTunes Library bedient. Wer einfach nur Musik aus der Sammlung hören will, ist hier genau richtig. Leider wird nur Musik abgespielt.

  18. fidel Says:

    @BerliBoy
    danke wurde im Artikel hinzugefügt – zusammen mit Instrinctiv ;)

    @Matthias
    keine Ahnung … die Stabilitätsprobleme habe ich noch nicht lange …und da ich itunes eh meide spare ich mir auch jegliche Debug-Arbeit.

    Gruss
    fidel

  19. Dominic Says:

    Ecoute und Cog sind meine Favoriten.
    Sobald neue Musik ordentlich getagged ist kommt sie in iTunes. Dann ist Ecoute echt ein Genuß – klein leicht & schnell.
    Da ich aber ordnungsfanatiker bin und mir nix ungetagged/-bearbeitet in iTunes kommt nutze ich meist cog um neue Musik einfach nur abzuspielen.
    Wenn aber die Playlist in Vox kommt werde ich dahin wechseln. Einfach pfeilschnell das ding :)

    Wenn ich mal kein Bock habe mich zu entscheiden, dann nehm ich auch ganz gern mal Last.fm.
    Spotify hab ich auch im Einsatz, wenn ich mal was bestimmtes such, das ich aber selber nicht habe.

  20. Ali Says:

    Ich bin auch vor kurzem auf den Mac geswitched und hab jahrelang vollkommen zufrieden Winamp genutzt. Jetzt habe ich alle Programme auf Deiner Seite mal durchprobiert. Leider entspricht keines meinen Ansprüchen. z.B. Musik bleibt unangetastet, es wird keine Riesendatenbank a la itunes aufgebaut und die Suche nach einem Song geht nicht in die Knie bei großen Musiksammlungen. Ich dabei auf folgendes Programm gestossen:
    http://jajuk.info/ Bombenteil! Optisch ausbaufähig, aber funktionial ein Sahnestückchen!

  21. fidel Says:

    @Ali
    danke für die Rückmeldung – werde ich mir ansehn – kannte ich bis dato auch noch nicht.

    Leider entspricht keines meinen Ansprüchen. z.B. Musik bleibt unangetastet, es wird keine Riesendatenbank a la itunes aufgebaut und die Suche nach einem Song geht nicht in die Knie bei großen Musiksammlungen.

    Clementine sollte von obigen Programmen diesen Ansprüchen eigentlich am ehesten nachkommen. Wenns wirklich simpel sein soll ist Cog die Wahl überhaupt.

    Gruss
    fidel

  22. fidel Says:

    @Ali
    interessant … da scheiden sich die Geister mal wieder ;)
    Ich hab mir das Programm angesehen und empfinde extrem negativ hehe.

    Beginnt mit der Tatsache dass es Java ist und damit unter Mac OS X einfach wie ein Fremdkörper wirkt, geht über die regelmässig aufpopenden Java-Subprozesse wie den Thumbnail-Maker und relativ suboptimal integrierte Abhängigkeiten a la MPlayer …und endet damit dass es deutlich zu viel Funktion inkl. Netzzugriff an Board hat um auch nur ansatzweise als schlanker Player durchzugehn (mein persönliches Ziel)

    Aber hey – jedem das seine

    Schöne Grüße
    fidel

  23. Ali Says:

    Hi fidel,
    Jajuk ist sicher auch nicht grade schlank und Schönheit sieht tatsächlich anders aus, aber zumindest bricht die Engine nicht unter meinen Daten zusammen, wie es bei Songbird der Fall ist.

    Danke für den Tipp. Clementine seh ich mir auch noch an. Als Dank dann noch einen Tipp: http://www.doubletwist.com Hab ich aber auch noch nicht getestet

    Grüße,

    Ali

  24. fidel Says:

    @ali
    hi ;)

    Jajuk ist sicher auch nicht grade schlank und Schönheit sieht tatsächlich anders aus,

    100% zustimmung … aber

    aber zumindest bricht die Engine nicht unter meinen Daten zusammen, wie es bei Songbird der Fall ist.

    Ist Jajuk in meinem Test auch diesbezüglich durchgeflogen. Clementine war hier deutlich schneller und stabiler – wenngleich mir weiterhin COG reicht … was nochmal schlanker … aber eben auch ein anderer Ansatz ist

    Als Dank dann noch einen Tipp: http://www.doubletwist.com

    Merci – schau ich mir an.

    Gruss
    fidel

  25. Risaer Says:

    Cool. Vielen Dank für die Liste.

    Groß geworden bin ich mit Winamp, bis ich Mediamonkey gefunden habe. Mein absoluter Favorit. Trotz allem Hoffen wird Mediamonkey aber wohl kaum seinen Weg auf den Mac finden (heul). Hier nutze ich zwangsweise Itunes, bzw. meist vlc. Songbird war mir (zumindest früher) leider zu resourcenhungrig, auch wenn ich das Mozilla-konzept mit den Extensions generell sehr cool finde. Mal schauen, ob einer der Player von dieser Seite endlich mal ne schöne Lösung wird.

  26. Raven Says:

    Vor ein paar Jahren hatte ich unter Windows ein prima Setup mit foobar2000. Meine Alben hatte ich als ein Musepack- oder FLAC-File mit eingebettetem Cuesheet pro Scheibe gerippt, alles inklusive Genres, Subgenres und Replay-Gain-Werten getagt. Nun ja, seit dem Switch zum Mac bin ich dann halt wieder auf CDs umgestiegen, es scheint keine brauchbare Alternative zu geben.

    Wenn ich “iTunes” höre, werde ich mittlerweile schon mittelschwer agressiv — nicht (nur) weil das Programm totaler Müll ist, sondern weil seine Omnipräsenz dafür sorgt, dass es quasi keine anderen Audioplayer für unser OS gibt.

  27. fidel Says:

    Den iTunes “Hass” kann ich komplett nachvollziehen … aber letzlich gibts es doch zumindest diverse im Ansatz brauchbare Alternativen ;)

    Persönlich bin ich inzwischen bei Clementine gelandet – läuft auf meiner Linux Kiste recht stabil für den frühen Stand und macht was ich will.

    Bzgl iTunes kann man wohl sagen:
    es reicht der breiten Masse / stellt diese scheinbar sogar zufrieden – und alle anderen sind Apple eh ziemlich wurscht.

    Viel Spaß bei der alternativne Suche – unter osx wäre meine Wahl wohl Cog(dev-version) oder Clementine sofern es ne Library-App sein soll.

    Gruß
    fidel

  28. Raven Says:

    Ja, zum Abspielen gibt es sogar Tools, die einen kleinen Teil meiner Sammlung wiedergeben können. Diese zu ordnen geht aber so gar nicht, mit den ca. 20 vorgegebenen Genres und ohne benutzerdefinierte Tags, nach denen man sortieren und gruppieren kann. Das macht einfach keinen Spaß. =/

  29. Raven Says:

    (Hm, kann man Kommentare nicht editieren?)

    Das Verrückte ist für mich auch, dass im Vergleich z. B. jede Fotoverwaltung heute mit endlosen Möglichkeiten zur Organisation vollgestopft ist — Tags, Orte, Karten, Events, Verzeichnishierarchien, Gesichter, … Von der Unterstützung für unendlich viele (Rohdaten-)Formate mal ganz zu schweigen. Dagegen ist sämtliche Software zur Musikverwaltung einfach nur primitiver Mist.

  30. fidel Says:

    Nein – editieren der Kommentare ist nicht mehr möglich.

    Gründe
    * Das früher verwendete Plugin ist inzwischen kostenpflichtig und war damit keine Option mehr
    * Dieses blog wurde vor einigen Monaten eingestellt ;)

    Gruß
    fidel

  31. Raven Says:

    Hoppla. :D

  32. fidel Says:

    Naja … ich bin schon lange überzeugt daß es nicht gut ist wenn Apple eine Software Lösung anbietet.
    Letzlich resultiert das beim Großteil der typischen Macusergruppe immer dazu daß diese die apple Lösung aufgrund der achso tollen OS Integration und dem ach so tollen UI dann jeglicher alternative vorziehen …was widerrum die Anzahl der freien alternativprodukte schnell eingrenzt. Es gibt gefühlt sowieso wenige Mac entwickler – und wer will sich schon ein Programmfeld aussuchen in dem er gegen die Lösung von apple konkuriert und damit quasi keine potenziellen Benutzer hat.

    Irgendwie sehe ich das als Apple-spezifisches Problem ….und daran wird sich auch wenig tun ;)

    So jetzt aber ciao
    fidel

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