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Randnotiz | Der Macnotes MBP 15″ Querpass

April 15th, 2010 at 16:41

Bei Macnotes gibt es aktuell einen Bericht zum neuen 15″ Macbook Pro. Dort kann man dann u.a. Sachen wie folgt lesen

Leistungstechnisch überzeugt bereits der “kleine” i5 vollkommen, die standardmäßigen 4GB RAM sowie die Grafik von NVIDIA tun ein Übriges. Selbst bei hohen Prozessorauslastungen reagiert das Gerät flott, starten weitere Anwendungen problemlos und lässt es sich bequem durch die Apps switchen.

Bis zu dieser Stelle noch verträglich – wenn ich dann aber sowas lese

Auch bei Leistungsfressern wie Firefox kann man die Tab-Anzahl wuchern lassen – 20 Tabs mit praxisfernen zehn laufenden YouTube-Videos trieben die Prozessorlast zwar auf knappe 150%, dennoch blieb das Macbook bestens bedienbar.

Und was will uns dieser Rocket-Science Performance-Test nun sagen?

Vielleicht ja einfach nur das auch eine 3 Jahre alte Xeon CPU das Ding nach diesem Test noch schlägt. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch anmerken dass ich dabei ca 30 Tabs offen hatte mit exakt 20 laufenden Youtube Videos. Und nebenbei natürlich der Hinweis dass diese 95% nicht die Gesamt-CPU Leistung meines ach so alten Rechnerns meint ;)

Braucht man noch mehr Details?

Achwo – eigentlich dachte ich sowieso dass wir (Menschen) inzwischen gelernt haben dass Otto-Normal-Verbraucher eine halbwegs aktuelle CPU nicht so schnell in die Knie zwingt (mit Ausnahme von bestimmten Anwendungsfeldern – die aber wiederum keine 0815 User benötigen oder?)

Achja Benchmarking goes Web 2.0 und natürlich kaufen und so ;)

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5 Responses to “Randnotiz | Der Macnotes MBP 15″ Querpass”

  1. Richie Says:

    Autsch, der sitzt ;)

    …aber im Ernst: natürlich kann man da noch (mehr) Benchmarks machen, unterschiedlichste Anwendungsszenarien laufen lassen und wird bei alledem dennoch nicht abdecken können, was im Lauf der Zeit an Ressourcenansprüchen ans Gerät gestellt wird. Der Firefox ist irgendwann eine derbe Bremse, insbesondere auf alten Systemen, und geschenkt, dass das nicht nur am Prozessor liegt. Es ist ein anschauliches Beispiel für Performance, bei dem, den Querpass kann *ich* mir wiederum nicht verkneifen, auch Otto-Normalverbraucher halbwegs aktuelle Systeme durchaus in die Knie kriegt. Glaub mir, das passiert :)

    Btw., weil ein großer Teil der Anwender die Kisten tatsächlich nicht mehr ausreizt, hatten wir auch mehr Gewicht auf Eigenschaften des MBP *jenseits* der Benchmarks gelegt. Was auch wieder einigen Lesern nicht gefällt, einen Tod muss man beim Schreiben halt sterben…

    Aber thx fuer die Kritik – wird gerne angenommen und ich werd beim nächsten Test dran denken.

  2. fidel Says:

    @Richie

    ich will nur spielen – keine Sorge & es freut mich auch direkt ne Reaktion drauf zu bekommen – Danke.

    Den FF-Teil mit Bezug auf die CPU empfand persönlich einfach ich als nicht-aussagekräftig/nichts sagend. Es bieten sich auch diverse andere Wege an eine CPU gezielter mit Last zu versorgen – sei es nun im Terminal a la ‘yes > /dev/null’ oder eben anderen CPU typischen Benchmarks tools.

    auch ein Griff auf Xbench und der direkte Vergleich mit den vorhergehenden Versionen würde wohl tendenziell mehr aussagen.

    den Querpass kann *ich* mir wiederum nicht verkneifen, auch Otto-Normalverbraucher halbwegs aktuelle Systeme durchaus in die Knie kriegt. Glaub mir, das passiert

    Richtig – trotzdem ist tendenziell (sieht man mal vom Flash-endlos-Gejammer-Spiel-am-Mac ab) die CPU nicht der erste Flaschenhals den ein User spüren wird – mein Eindruck. Selbst mein Uralt eeePC ist selten konstant am CPU anschlag wenn ich nicht gerade bewusst CPU intensive Sachen wie compilen o. Ä. mache (ebenso nicht normales Anwendungsfeld ganz klar).

    Was auch wieder einigen Lesern nicht gefällt, einen Tod muss man beim Schreiben halt sterben…

    Absolut richtig ;)

    Gruss
    fidel

  3. Richie Says:

    Xbench hatten wir angeworfen und auch den CPU-Test separat, die sind ja im Test drin :) . Die Vergleiche sind streitbar, weil die letzten Tests eben mit de iMac und einem Macbook gemacht wurden und die letzte generation MBP hatte ich schlicht nicht hier (ich sitz hier grade an nem 2006er-MBP ;) – das waere auch nicht wirklich aussagekräftig gewesen).

    Das soll jetzt nicht kleinkariert und besserwisserisch sein :) Nur wenn dich die Xbench-Werte interessieren und sie vielleicht einfach uebersehen hast: 285 Gesamt, 191 CPU :) Disclaimer: XBench ist nicht unumstritten, und das System war frischest aufgesetzt.

  4. fidel Says:

    @Richie
    ich sag oben nur dass der FF-Ansatz untauglich ist (für mich) … und eben dass CPU Last deutlich gezielter produziert werden kann als mit einer willkürlich ausgesuchten Menge Youtube Videos.

    Xbench ist nur ein Tool – welches aber eben immerhin eine Art Online-Vergleichstabelle liefert – sprich – es ergeben sich vergleichsmöglichkeiten mit der ganzen Welt.. Verpacke ich das in ne Grafik sehe ich in kürze mehr als der FF-Text jemals liefern kann.
    Dass auch diese Werte alleine nur bedingt zu gebrauchen sind – geschenkt ;)

    Am Rande ist mir natürlich durchaus klar dass auch mein in Folge aufgemachter Vergleich nicht fair ist- das war ja auch bewusst so – wenngleich die alte Xeon CPU auf knappe 190 CPU only Wert kommt. Unterschreicht auch schoen dass derart Tests alleine auch nicht der Quell des wissens darstellt.

    Abschließend – ich finde bei CPU Test eigentlich interessant wie gut wird verteilt (zwischen den Kernen – was wieder anwendungsspezifisch ist) – wie reagiert das Ding auf Volllast und wie entwickelt sich dabei die Temperatur auf Zeit.

    Gruss
    fidel

  5. fidel Says:

    ggf im Kontext interessant: http://www.fscklog.com/2010/04/benchmarks-core-i5-macbook-pro-im-vergleich-zum-vorg%C3%A4nger-und-zum-core-i5-imac.html

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