Randnotiz | Der Macs in Media Querpass
March 19th, 2010 at 16:25Kaum nähert sich die nächste CanSecWest wird die Security-Sau auch wieder durchs Dorf getrieben. So gibt Heise nach dem alten Muster folgendes kund
Mac OS X ist wie das Landleben auf einem Bauernhof ohne Türschlösser, und Windows ist wie das Leben hinter vergitterten Fenstern im Elendsviertel der Stadt.
Diesen Auszug greift Rafael von Macs In Media auf und antwortet
Wo lebt man wohl lieber? Auch wenn einige der Tatsachen stimmen mögen und nicht nur hoffnungsloses Zappeln um Aufmerksamkeit bedeuten, so kann man auf einem Mac immer noch um einiges länger viren- und trojanerfrei leben.
Wenn ich ehrlich bin – aufgrund der all-in-all längeren Nutzungsdauer bin in der Windows-Welt wohl einige Jahre länger Viren & Trojanerfrei – würde ich diesen unsauberen Vergleich zwischen Mac OS X und Windows XY wirklich aufmachen.
So oder so sollte man beim Thema Stichwort Security eines nie unter den Tisch kehren
Den User
Oder bildlich
Neben einem ggf unsicheren OS – was wohl kritisch betrachtet auf fast jedes OS irgendwie/wo zutrifft spielt der Anwender und dessen Nutzerverhalten keine unrelevante Rolle. Wer sich so grob an einige Vernunftregeln hält kann zumindest einige Risikopotenziale verringern – oder wie sehr ihr dies?
Was spricht der persönliche Lifetime-Viren-Counter in eurem Fall?
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Tags: cansecwest, heise, macs in media, querpass




March 19th, 2010 at 17:16
Befall gleich null — zumindest war bisher nichts festzustellen. Ich zerschiesse meine Systeme lieber mit miserablen Herstellertreibern, aber dass bevorzugt unter Windows
March 19th, 2010 at 17:51
Danke fidel, mal fern ab von den klassischen Mac-App-Themen wieder mal sowas bei Dir lesen zu können.
Ich möchte aber die Frage mal umdrehen: Warum soll der User sich ändern, wenn er doch den Computer als Hilfe vor sich hat? Ich mein damit: Nicht der User sollte sich dem Computer unterordnen sondern genau andersherum! Denn wenn mich ein OS andauernd dazu bewegt auf OK zu drücken, dann drück ich einfach irgendwann auch mechanisch auf genau diesen Button.
March 19th, 2010 at 18:43
@makomi
ich spreche ja nicht davon dass sich der user ändern muss – ich sag nur das ein bewusster umgang sinn macht hehe
um den bildervergleich zu bemühen:
bösartiger Vergleich … aber an der Stelle passte es gerade irgendwie
Grus
fidel
March 19th, 2010 at 20:28
Ich muss gestehen, dass ich auch unter Microsoft Windows schon länger keine Sicherheitsprobleme mehr hatte – das letzte Mal litt ich zu MS DOS-Zeiten unter Viren, wobei damals die Übertragung noch per Disketten mit (damals noch legalen) «Raubkopien» erfolgte …
Sorgen bereitet mir die Mac-spezifische Anfälligkeit auf gezielte Angriffe. Gerade in einem geschäftlichen Umfeld sehe ich darin die grösste Gefahr, beispielsweise im Bezug auf Industriespionage.
March 20th, 2010 at 00:13
Ob damals unter Win 2000 oder später unter XP, ich hatte nie gravierende Probleme mit Viren. Es wurde zwar bei Scans immer mal wieder was gefunden, aber ein System musste ich wegen Schadcode noch nicht neu aufsetzen. Unter Win 95 und 98 hatte ich leider noch kein Internet
Unter Mac OS X habe ich noch gar nichts von Viren mitbekommen. Dort reicht es, glaube ich, sich von raubkopierten Programmen aus dem Netz und unseriösen Anbietern von Flash-Content fern zu halten.
March 20th, 2010 at 11:33
@MacMacken & Teo
danke – bestätigt es doch mein Bild dass ein Windows in der Kombination eines mitdenkenden und erfahrenen Users eine recht stabile Kombination darstellt
Man sollte bei den typischen Virenbefallusern unter Windows auch immer einbeziehen was diese Leute machen – und wo die Malware jeweils herkommt – und ich wage mal die Prognose das einige davon u.a. ihre Security-Apps wie auch die ggf Problemverursachende apps aus zweifelshoaften Quellen beziehen und nebenbei natürlich auch mit im Regelfall zu viel Userrechten unterwegs sind.
Eine Abkehr dieser Punkte ist sicherlich nicht per se die Rettung – aber man erspart sich sicherlich einige Gefahren hehe.
Gruss
fidel
March 20th, 2010 at 11:39
Nochmals apropos «Microsoft Windows«:
Mein Vater arbeitet damit und ist ohne Zweifel kein besonders ambitionierter Anwender. Aus diesem Grund läuft auf seinem PC seit Jahren Antivirus-Software von Kaspersky … bislang schlug die Antivirus-Software noch nie an (hat dafür umgekehrt einmal das System blockiert).
Meine grösste Sorge auf allen Systemen ist jeweils Schadsoftware in Form von Zero Day-Exploits, gegen die man sich leider nicht sinnvoll schützen kann. Jede Website, die man besucht, jedes PDF, das man öffnet, kann eine solche Gefahr darstellen und Antivirus-Software ist prinzipbedingt chancenlos dagegen.
March 21st, 2010 at 10:27
Der User als Risiko zwischen Monitor und Tastatur ist natürlich hanebüchener Unsinn und zeigt schon sprachlich, dass man die eigene Inkompetenz von – möglichst – sicherer Betriebssystementwicklung auf Dritte, die User übertragen möchte.
Windows ist dafür ein Paradebeispiel – “Fehler 33899. Vorgang -> ABBRECHEN | OK ” – aber beileibe nicht das einzige. Wer hier den User in der Verantwortung sieht, sich, wie Du Dich ausdrückst, “an Vernunftregeln zu halten und Risikopotenziale zu verringern”, der liegt leider total daneben.
Der User steht immer am Ende einer Kette von bis dahin zutage getretenen Versagens der Programmierer und Entwickler von Betriebssystemen, Programmen, irreführenden User Interfaces Meldungen etc. und kann am wenigsten für ein Virus oder ähnliches auf seinem Computer. Letzlich haftet der User für die Defizite des Betriebssystems. Solange das so ist und sich auch schon sprachlich (“DAU”) nicht etwas ändert, wird das immer so bleiben, egal welches OS man einsetzt.
Persönlich ist mir in OS X noch kein Schädling begegnet, unter Windows in der Vergangenheit schon eher.
March 21st, 2010 at 16:39
@Stefan
Du formuliert in meinem Empfinden etwas extrem
Wäre es Unsinn – dann hätte keinerlei Userhandlung einen Einfluss auf die Stabilität und Sicherheit eines Systemes – dem ist KLAR nicht so.
Natürlich ist es eine ausgelagerte Sache wenn man Probleme die ggf zuvor in der Kette entstehen den User abfangen lässt – aber in einer gewissen Weise wird man diesen Effekt immer haben.
Hat mein auto ein Konstruktionsfehler und verliert vereinfacht gesprochen ein Rad – kann der Hersteller es zurückrufen. Ich als Anwender sollte mir aber im prinzipiellen Umgang mit dem Device auch vor Augen führen was ich beachten sollte (Prüpfungen etc) und habe ebenso die Verantwortlichkeit gewissenhaft mit der Aufgabe umzugehen.
Ist mein auto jetzt von dem Konstruktionsfehler betroffen – sollte ich in Folge dies nach Benachrichtigung auch versuchen zu lösen – d. h. z.b. in die nächste werkstatt gehen.
Ignorier ich diesen Folgeschritt muss ich ggf auch damit rechnen dass was passieren kann.
Letzlich nenne ich den User oben im Artikel als ein Rad im Gesamtwerk welches ebenso mitdreht – und das kann man zumindest aus meinem Blickwinkel nicxht gänzlich leugnen.
Bzgl Schädling
Definitionssache – ich habe in der ach so gefährlichen verseuchten Windows Welt wie gesagt nur 2 mal persönliche Erfahrungen auf meinen Geräten (jeweils iPod 5 G mit Rockbox) damit gemacht – was jeweils in Asien während Rucksack-Tips und der damit kombinierten Dauerbesuchen in Public-Internet-Cafes passierte. Ansonsten hab ich es noch nie geschafft mir – auf meinem selbst verwendeten Gerät einen Virus einzufangen – und genau da kann man schon wieder den Teileinfluss des Users erahnen – oder?
Schöne Grüße
Fidel
January 3rd, 2012 at 20:56
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