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linux | Der Ubuntu Einstieg mit Mac-Brille – Die Idee

March 13th, 2010 at 16:03

Irgendwie habe ich schon seit geraumer Zeit ein Thema vermisst welches (für mich) Seriencharakter hat. Inzwischen bin ich fündig geworden und starte hiermit eine

Ubuntu Einsteiger-Serie

Natürlich gibt es sowas schon zuhauf – ich denke das Kleingedruckte wird in diesem Fall den speziellen Nischencharakter erzeugen

… die Mac Brille

Da meine letzten 3-4 Jahre im Desktopbereich nahezu komplett Mac OS X geprägt waren wird eine Konstante der Serie wohl der direkte Vergleich zur gewohnten Umgebung sein. Einerseits da ich derzeit selbst am grübeln bin ob ich nicht mal wieder en Sprung in eine neue Desktop-Umgebung wagen soll – andererseits da es wohl auch für den einen oder anderen Leser der bis dato keinen oder nur wenig Kontakt zur Linux Welt hatte interessant sein könnte.

Dieser Artikel wird im weiteren die Grundidee etwas erklären – in der Folgezeit wird es dann (ab Teil 01) immer wieder einzelne Beiträge zur Serie geben.

Zielsetzung

  • Linux-Einsteiger-Artikel-Serie
  • Kernfokus: Linux im Desktopbereich
  • überschaubare Teilthemen
  • Vergleiche zur bekannten Mac-Welt

Hintergrund

Linux begegnet mir im Alltag eigentlich immer wieder -  wenn dann aber meist nur via SSH/der reinen Terminalvariante. Die letzte längere Desktop Erfahrung liegt jedoch ca 4 Jahre zurück und basierte damals auf Debian und KDE 3.x

Nachdem Mac OS X inzwischen einfach nur funktioniert (prinzipiell was durchweg positives …ole)  kam mal wieder die Neugier hoch inwiefern mich ein anderes Betriebssystem – mit anderen Grundansätzen und Richtungen im Desktop-Bereich überzeugen könnte.

Um im Bereich Distributionswahl möglichst H&M like von der Stange zu kaufen greife ich für diese Serie auf die Kombination Ubuntu/Gnome (innerhalb einer virtuellen Maschine auf meinem Mac) zurück – eine Konstellation die wohl für die meisten Linux Einsteiger Sinn machen wird – sofern nicht irgendwelche speziellen Anforderungen / Wünsche zum tragen kommen.

Die ersten Teil-Themen-Ideen

  • Teil 01: Geführte Grundinstallation Ubuntu 9.10
  • Teil 02: Der Gnome-Desktop
  • Teil 03: Systemupdates & Packetverwaltung
  • Teil 04: Eine händische Installation mit der Alternate-CD

… der weitere Verlauf wird sich dann auf Einzelprobleme fokussieren – jeweils mit der Frage wie ich aktuell unter Mac OS X verwendete Programme unter Ubuntu ersetzen könnte und wie zufriedenstellend diese Lösung jeweils ist.

Fragen über Fragen

Habt ihr Anregungen zur Grundidee? Gibt es spezielle Teilthemen die euch interessieren würden?

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24 Responses to “linux | Der Ubuntu Einstieg mit Mac-Brille – Die Idee”

  1. Zaratustra Says:

    Hallo!
    Naja, die Standardinstallation finde ich gerade auf einer virtuellen Maschine nicht interessant. Das dürften die Meisten noch hinbekommen.
    Die Alternate-Installation ist für Experten gedacht. Also nicht wirklich für erste Schritte mit Linux.
    Sehr gut finde ich aber die Idee nach guten Programmen zu suchen. Denn das hält mich mit am Meisten von Linux ab. z.B. alle Spotlight-Alternativen, die ich kenne sind ziemlich mies.

    Mich würde außerdem die Anpassbarkeit interessieren. Taskleiste, Elemente, Verhalten, Menüs und so.

    Freue mich auf die Serie!

  2. fidel Says:

    @Zaratustra

    Jo “einsteiger” ist sicher ne Definitionssache ;)

    Ich sehe in den ersten 4 Steps eher die Basics – ne Grundinstall benötigt man halt mal – kennt man sich dann mit der Oberfläche grob aus und auch mit dem Paketmanagement macht eine Installation von Hand Sinn um das vorherige nachmal live durchzuspielen. Teil 4 quasi als Aufroll Session zu den borherigen 3 – so war der Hintergrundgedanke.

    Die Spotlight Idee ist gut – wäre ich selbst nie draufgekommen da ich Spotlight quasi nicht unter OS X verwende hehe.

    Danke für die Rückmeldung
    Gruss
    fidel

  3. Ladenblogger|Corey Says:

    na da bin ich ja mal gespannt! hab grad vor ner woche mein netbook mit ubuntu (remix) bespielt und war eigentlich ganz angetan.
    freu mich auf deinen senf zur pinguinwelt! :)

  4. Jan Says:

    Gute Sache Fidel – ich überlege derzeit Ubuntu für mich als minimale Umgebung zum coden einzusetzen. So als “Blackbox” um nicht dauernd abgelenkt zu sein bzw. mich abulenken.

    Bisher hab ich mit Linux (als Desktop) nicht so die persönlichen Erfahrungen – ich bin da immer nur administrativ auf Servern unterwegs.

    Bin gespannt auf Deine Serie und sag schon mal danke.
    :)

  5. johannes.mac Says:

    Die Alternate-Installation ist für Experten gedacht. Also nicht wirklich für erste Schritte mit Linux.

    Kommt ganz darauf an. Für Besitzer älterer Hardware (Ram ≤ 256MB) ist es die einzige gangbare Methode. Und wenn man sich nicht blöd stellt, bekommt man das ganze auch als Nicht-Experte hin.

  6. Michael Says:

    Feine Sache. Bin besonders darauf gespannt, welche Programme du als Alternativen zur Mac OS Welt vorstellst.

  7. Patrick Says:

    Ein Ketzer… STEINIGT IHN!!!!!!!!

    :P

  8. fidel Says:

    @Patrick
    das is nur die Trotz-Reaktion nachdem el-Stevo nicht auf meine Mail reagiert hat ;)

  9. schubi Says:

    Hrhr hat Linus dir geantwortet? :)

  10. Patrick (derandere) Says:

    Dann viel Spass und viel Erfolg bei Ubuntu.
    Ähnliche Schritte werde ich auch wieder gehen, allerdings mit Linux als Zweitsystem und irgendwelchen komischen Fenstern. :)

    Darf man fragen warum die Wahl auf Ubuntu fiel?

  11. fidel Says:

    @Patrick
    da gibts vielfältige Gründe.

    Hauptaspekt für die Serie ist die Tatsache das die Kombi Ubuntu/Gnome im Linux-Desktop Bereich wohl die verbreiteste Variate sein dürfte – Stichwort: H&M/Stange
    und u.a. wohl auch recht Einstiegerfreundlich daherkommt – z.b. verglichen mit einem Gentoo – und gleichzeitig noch im Ansatz aktuell ist.

    Daneben gilt für mich noch das Jux&Dollerei Argument der Gnome Interface-Nazis – welches gefühlt immerhin eine Nähe zu Mac OS X schafft ;)

  12. fidel Says:

    @schubi:
    ich hab keinen Fragen-Bedarf an Linus – die kruden Produkte in meionem Bestand kommen aus dem Hause Apple – daher auch die Fragen an el-Stevo ;)

    Gruss
    fidel

  13. Patrick (derandere) Says:

    @Fidel:

    der Punkt mit GNOME UI “Nazis” ist ok :) Ist wirklich schon fast OSX ähnlich.
    Na dann erwarte ich mal Deine weiteren Berichte :)

  14. fidel Says:

    @patrick:
    wusste ich doch dass zumindest das Gnome-Argument nachvollziehbar ist ;)

  15. [Interview] Linux / Open Source Podcast Deimhart: Roman Hanhart | Maclites Says:

    [...] linux | Der Ubuntu Einstieg mit Mac-Brille – Die Idee – macfidelity [...]

  16. LexX Noel Says:

    Mal wieder ein Artikel, der mich hier zurück bringt. ;)

    Ubuntu habe ich auch mal kennenlernen dürfen, vor Jahren schon. Auf meinem damaligen iMac hatte ich es zeitweise mal in Benutzung, nur als wirkliche Alternative zu meinem lieb gewonnen Mac OS X wurde es nie. Woran das lag, keine Ahnung. 8O

    Jedoch werde ich mich dem Ubuntu Thema mal wieder widmen, spätesten dann, wenn ich mein iPad in den Griffeln haben sollte und mir dessen Nutzung nicht zusagt oder nur bedingt, oder ein Alternative Tablet-Computer mit Linux Grundgerüst, mir positiv auffallen würde.

  17. linux | Der Ubuntu Einstieg mit Mac-Brille 01 – Installation | macfidelity Says:

    [...] Faden irgendwie geplante Formen annimmt. Die Grundintension hinter dieser Serie hatte ich bereits hier [...]

  18. linux | Der Ubuntu Einstieg mit Mac Brille 02 – Gnome | macfidelity Says:

    [...] Grundidee hinter der Serie hatte ich in diesem Beitrag versucht zu [...]

  19. arno Says:

    Als Ergänzung zu Deinen Einsteigerlinks: Sowohl das Wiki als auch das Forum von ubuntuusers.de empfand ich als sehr hilfreiche (deutschsprachige) Anlaufseite für den Einstieg in Ubuntu.

    Einen großen Vorteil hat das Minimal CD Image als Installationsmedium gegenüber der Standard-CD, solange man über eine Internetverbindung während der Installation verfügt: Alle Pakete werden in ihrer aktuellsten Version direkt bei der Installation aus den Repositories geladen. Dadurch entfällt die – in meinen Augen etwas nervtötende – Update-Loop, die andernfalls unmittelbar nach der Neuinstallation fällig wird.

    Im Vergleich zum Beispiel zu WSUS bei Windows ist das ein deutliche Komfortgewinn, auch wenn die Installation dadurch etwas langsamer sein mag.

  20. fidel Says:

    @arno
    bzgl direktem Updaten
    ja ist ein Punkt – jedoch wollte ich das Thema bewusst in einem eigenen Beitrag abhandeln – dem kommenden Part 3

    bzgl ubuntuusers.de
    empfinde ich auch als gute Anlaufstelle für Einstiegerlinks

    Gruss
    fidel

  21. linux | Der Ubuntu Einstieg mit Mac Brille 04 – Desktop Anpassungen | macfidelity Says:

    [...] Beitrag 00 – Die Idee [...]

  22. linux | Der Ubuntu Einstieg mit Mac Brille 05 – Update auf 10.04 | macfidelity Says:

    [...] Beitrag 00 – Die Idee [...]

  23. Gastbeitrag: Über Linux, Windows und Mac OS X Says:

    [...] Ich wage zu behaupten, dass dem so wäre. Linux hat längst den Status als „Tüftlerplattform“ verloren und ist wohl das für Einsteiger am besten geeignetste Betriebssystem, sei es dank der gegen Null gehenden Gefahr einen Virus einzufangen, den maßgeschneiderten Distributionen, die jedem ermöglichen das richtige System zu finden, der Hilfsbereitschaft durch eine starke Community oder die Masse an kostenloser Software – wovon ein Marktanteil von nur 1% 1 aber nichts erkennen lässt. Auch viele Blogger wollen vom Gegenteil überzeugen. Sei es durch ein Ubuntu-Tagebuch eines Windows‘ler, sachliche Argumentationen oder auch durch die Augen eines Apfelnutzers. [...]

  24. [Interview] Linux und Open Source Podcast “Deimhart”: Publizist und Webworker Roman Hanhart – Maclites Magazin Says:

    [...] linux | Der Ubuntu Einstieg mit Mac-Brille – Die Idee – macfidelity [...]

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