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rethinking the think-different thing

mac & apps | BashFlash für Safari

February 10th, 2010 at 19:25

Das leidige Thema miese Flash-Performance unter Mac OS X …. letztlich ein Armutszeugnis für die beteiligten Firmen Apple und Adobe. Die eine sollte wissen dass ihre Technik nur dann umfassend akzeptiert wird wenn sie auf jeder im Ansatz relevanten Platform einigermassen vergleichbar funktioniert (Der it just works Faktor) – die andere sollte ebenso realisieren daß Flash zum aktuellen Zeitpunkt aber auch klar zum besten Surferlebnis aller Zeiten dazugehört.

Ich würde sogar weitergehn und behaupten

Flash ist derzeit noch ein essenzieller Faktor für den Gesamtkontext Surferfahrung beim Anwender.

…. und damit sollte man das Problem auch einfach technisch lösen … und nicht in eigene Scheinwelten abdriften und nur mit dem finger auf den anderen zeigen – was gerade in einigen Usergruppen immer wieder gerne passiert.

Da der Karren offensichtlich im Dreck steckt und es auch keine Anzeichen gibt dass sich dort zeitnahe was relevantes tut – darf der Enduser/Konsument (der Teil in der Kette der sich seiner Stärke am wenigsten bewusst ist) darum kümmern eine Uebergangs-Lösung zu finden.

Im Falle Mac OS X, Ueber-Browser-Safari sowie Flash auf Gegenseite bedeutet dies derzeit für viele Anwender wohl

ClickToFlash

Heute ein kurzer Ausblick auf ein ergänzendes Tool namens BashFlash

BashFlash QuickTest

Die Funktionsweise wird auf der Projektseite gut beschrieben

On 64-bit Macs running Snow Leopard, Safari pushes the Flash plug-in off into its own process. BashFlash lives as a tiny menu app, monitoring this process and warns you (by turning red) if Flash is using a relatively significant amount of processor cycles. You can then use its menu to kill the Flash plug-in. That’s hot.
Any running Flash content is replaced with the broken plugin icon. Want to get Flash working again? Simply reload the page, or go to a new one. The next time Flash is needed, it’ll come back to life.

Und natürlich auch mit tollen Grafiken veranschaulicht

Zum Einsatz kommt in meinem Quick-Test

BashFlash kommt als Standalone .app daher und nistet sich in der Menubar ein.

Damit nun die eigentliche funktion mal getestet werden kann brauchen wir Flash-Content

Ein Blick in den Activity Monitor zeigt das mehr oder weniger erwartete Bild

  • Safari 64 Bit
  • Flash Player Plugin

Aber auch die – in meinem Fall – absolut undrastische Auswirkung auf mein System.

Will man nun – wieso auch immer – jeglichen Flash-Content (in Form des Plugins) auf die schnelle eliminieren – greift man zum Bashflash MenuIcon

Wählt Kill Flash Plugin …. und erblickt in Folge die geänderte Ansicht in Safari.

Damit langweilt sich das System dann endgültig zu Tode.

Die Zustandsänderung wird auch sauber in der Menubar dargestellt.

Bleibt ggf trotzdem die Frage

Wie reaktiviere ich nun wieder das Flash-Plugin?

Die Antwort ist einfacher wie gedacht

Das Menubar Icon bietet an dieser Stelle keine Hilfe an.

BashFlash Fazit

Letzlich bin ich in diesem speziellen Fall ein absolut schlechter Testanwender. Einerseits habe ich kaum bis keine Praxiserfahrung mit Safari – andererseits war meine Apple-Produktentscheidung vor > 3 Jahren einfach die richtige. Die oft zitierten Performance Probleme erlebe ich so im Alltag einfach nicht – wenngleich der CPU Hunger im Ansatz natürlich zu erkennen ist.

Inwiefern eine Kombination von ClickToFlash und BashFlash problemlos funktioniert kann ich nicht beurteilen – wobei der leicht unterschiedliche Ansatz eigentlich fast dafür spricht dass sich die beiden Tools hilfreich ergänzen könnten – letzlich schwingt das Gefühl aber mit dass vielen Benutzern der reine ClickToFlash Ansatz durchaus reichen könnte.

Die vom Entwickler beschriebene BashFlash Grundfunktion funktionierte bei mir reibungslos.

In meinem Empfinden fehlt derzeit u.a. noch

  • die Sparkle Integration
  • die Launch Flash Player Plugin Option via Menubar

… und vielleicht für die Spielkinder

  • Growl-Support

Interessant wäre natürlich auch ein Tab-basierendes spontan-deaktivieren des Plugins – was so derzeit aber wohl einfach nicht machbar sein wird.

Fragen über Fragen

Wie empfindet ihr die endlose Geschichte Apple-vs-Adobe&Flash?

Und ebenso interessant – wie stark beansprucht Flash euren Rechner im Alltag und wie geht ihr damit um?

Und die Ketzerfrage zum Ende

Wer träumt von einer gänzlich Flash-befreiten Welt?

via

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5 Responses to “mac & apps | BashFlash für Safari”

  1. Stephan Says:

    Dass sich Adobe in Sachen Flash so schwer mit Apple tut kann ich nicht richtig nachvollziehen. Immerhin verdienen die viel Geld mit Mac-Anwendungen wie Photoshop und Co und sollten demnach auch genug Know-How haben, um sauber zu programmieren.
    immerhin wurde ja für die V10 von Flash angekündigt, dass die CPU-Last um 30% sinken soll – was zu beweisen wäre.

    BashFlash: Firefox-Suport wäre nett *grins*

    Flash lässst mein Macbook schon gelegentlich pusten, wenn ich mir Musik übers Web bzw. Videos anschaue. Ansonsten ist Flash wie Du gesagt hast: it just works …

  2. Patrick Says:

    LAAAAAAAAAAAAAAAAANGWEILIG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  3. fidel Says:

    @Patrick
    also wenn dann bitte mit etwas mehr Stil

    ;)

  4. Patrick Says:

    Ok, ich merk’s mir…

  5. Susrich Says:

    Danke für den Hinweis. Zur App: Ich habe sie eben getestet. Naja, so sinnvoll wie mein Blinddarm, würde ich sagen.

    Zur Problematik allgemein: Mal schauen, was HTML 5 bringt…

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