mac | Finder and the expand-all system stress test
January 23rd, 2010 at 14:59In der bunten Apple-Welt gibt es viele Blogs (selbst im kleinen Deutschland tummeln sich unzählige) – trotzdem heben sich in meinen Augen einige wenige immer wieder positiv vom großen Grundrauschen ab … Rixstep gehört für mich definitiv dazu (wenngleich die Navigation in den Untiefen dieser Seite etwas gewöhnungsbedürftig ist). Neben interessanten Artikeln findet sich dort auch ein wildes Wirrwarr an Software (Products) mit untypischen Vertriebsideen.
Heute mal der Querverweis auf den Beitrag
Zeigt auch den Grundtenor der Seite ganz gut – ich denke man wird sie mögen oder garnichts damit anfangen können
Und damit die dortige Bilderserie noch etwas unterfüttert wird füge ich noch eine kleine Videoaufnahme bei – die den Effekt in einer virtuellen Maschine nachspielt.
Bevor es zum Video geht nochmal für die nicht-klickenden-Leser eine kurze Mini-Zusammenfassung – welche jedoch nicht auf die technischen Hintergründe eingeht (dafür siehe Quelle)
- Man öffne ein Finder Fenster in der Listenansicht
- Man halte die ALT-Taste (Option) und klicke auf den Ordner System
In Folge wird der Finder versuchen alle Unterordner und deren Inhalte aufzuklappen (expand all) …. was etwas Zeit und Resourcen in Anspruch nehmen wird. In meinem kleinen Versuch kommt ein virtuelles 10.6 unter VMware Fusion zum Einsatz – viel Spaß
Wieso also noch mit minimal Mehraufwand im Terminal künstlich CPU Verbrauch produzieren – geht doch alles direkt aus der Schaltzentrale Finder
Tags: blogtipp, crapple, expand all, fail, Finder, NSOutlineView, rixstep


January 25th, 2010 at 01:35
Nice, ich kannte Alt+Click noch gar nicht, wieder etwas nützliches gelernt.
Auch wenn man das besser im Finder ausprogrammieren hätte können, so funktioniert doch das Multitasking und das System bleibt auch responsive.
January 25th, 2010 at 08:14
@Volker
hehe … freut mich
Bzgl responsive
Naja … mehr oder weniger würde ich mal sagen.
Vom Gefühl würde ich mal annehmen dass der eine oder andere Anwender in diesem Moment verzweifelt versuchen wird den Finder zu beenden – vor allem wenn die Ursache fuer den plötzlichen Resourcenverbrauch (z.b. zufälliger ALT-Klick) ggf nicht klar ist.
Schöner wäre ggf ein Hinweis am Anfang, eine Abbruchroutine oder auch das automatische abbrechen ab einer bestimmten Tiefe
Gruss
fidel
January 25th, 2010 at 14:50
Ja stimmt, man hätte es im Finder selbst in einen Extrathread auslagern sollen, den man durch einen simplen Klick auf den Zuklapp-Pfeil auch gleich mit unterbricht.
Aber der “Hänger” dauert auf meinem System gerade mal 20 Sekunden (eben gefühlt). Das ist zwar unschön, aber jetzt auch nicht sooooo… Schon mal mit SAP gearbeitet?
January 25th, 2010 at 15:04
@Volker
gezungenermassen während des Studiums …. danach war die Jobauswahl clever genug dass ich damit erstmal kein Kontakt mehr hab
Mh – sollte ich den Effekt also mal in ner Nicht-VM-OS-X-Installation antesten …. mal sehn ob ich da auch normalere Zeiten bekomme.
Mehr dazu später
January 25th, 2010 at 15:21
@Volker:
also mein Arbeitsrechner braucht zwischen 1-2 Minuten für das einmalige aufklappen des System-Ordners
Specs:
* Mac Pro 3,1
* Mac OS X 10.6
* 2,8 Ghz Quad Core
* 6 GB RAM
* ….
sprich … nicht unbedingt ein kleiner Mac – und rund 1,5 Minuten fühlen sich einfach zu viel an für solch einen Fehlklick …. wobei es aber auch die Performance der kleineren VM auf einem ältern Mac Pro etwas relativiert keine Frage.
so oder so ne witzige Sache wie ich finde
January 26th, 2010 at 18:42
Mh vielleicht geht’s dank der SSD so fix. Also da bleibt ansonsten jetzt nur da halt nicht drauf zu klicken