macfidelity

|

rethinking the think-different thing

apps | Bitnami und Redmine im Quicktest

November 10th, 2009 at 17:49

20091110_bitnami_redmine_01

Eine der Lektionen aus der Walk-Entwicklung ist recht simpel und war eigentlich so auch fast absehbar

Die verwendeten Tools (Versionsmanagement, Tickets, Dokumenation etc) sollten gezielt ausgesucht werden – sich Hals über Kopf auf irgendeinen Ansatz zu verlassen führt leider oft im späteren Projektverlauf für etwaige Probleme.

Daher heute mal ein Blick auf Bitnami welches uns testwilligen Benutzern eine nette Hilfe sein kann.

Bevor ich jetzt einige Bilder zeigen will – sollte erstmal ne grobe Uschreibung her um was es sich bei Bitnami überhaupt handelt also ein Blick ins endlose Wiki-Land

Das Projekt BitNami stellt für eine Vielzahl von Open Source-Projekten komplette Anwendungspakete mitsamt dafür benötigter Arbeitsumgebung (beispielsweise Server und Datenbank) bereit. Die unabhängig laufenden Stacks lassen sich innerhalb von wenigen Minuten unter Linux, Windows und Mac OS X installieren.

Ziel der Open-Source-Application-Stacks von BitNami ist, die Installation der jeweiligen Software so einfach und zeitsparend wie möglich zu gestalten. Dabei wird eine komplette Arbeitsumgebung mit den benötigten Applikationen wie Apache, PHP, Ruby oder MySQL mitgeliefert. Diese sogenannten Stacks lassen sich äußerst leicht und innerhalb von wenigen Minuten auf dem Computer des Anwenders installieren.

Das klingt soweit recht nett für einen schnellen Test – stellt sich natürlich die Frage

Welche Projekte werden den von Bitnami angeboten bzw unterstützt ?

Die Antwort findet sich auf der Bitnami Projektseite – bzw hier – für sich weiter einlesen will findt hier das entsprechende Einstiegsdokument.

Ich will im folgenden mal den nativen Mac OS X Installer für Redmine unter einem virtuellen Mac OS X 10.5 testen und euch dabei einen Einblick geben wie das ganze funktioniert.

Installation

Dieser Teil ist wunderbar einfach – ihr zieht euch den Installer für Mac OS X und führt diesen aus – in meinem Fall kam die folgende Version zum Einsatz

20091110_bitnami_redmine_02

20091110_bitnami_redmine_03

20091110_bitnami_redmine_04

20091110_bitnami_redmine_05

20091110_bitnami_redmine_06

20091110_bitnami_redmine_07

20091110_bitnami_redmine_08

… zum abschluss dann

20091110_bitnami_redmine_09

Auf Dateiebenen zeigt sich folgendes Bild

20091110_bitnami_redmine_17

Dann rüber in den Quicktest ….

Ein erster Blick

Da es sich um eine lokale Installation handelt startet obige Funktion nun den Defaultbrowser und greift via Port 8080 auf localhost zu.

zum Einsteig sieht man erstmal eine Grundinformationen – sowie den Link zum eigentlichen Testobjekt -> Redmine.

20091110_bitnami_redmine_10

20091110_bitnami_redmine_11

Loggt man sich nun mit dem im Installer definierten Benutzerkonto ein erblickt man eine recht übersichtliche Hauptansicht.

20091110_bitnami_redmine_12

20091110_bitnami_redmine_13

20091110_bitnami_redmine_14

20091110_bitnami_redmine_15

Einzig der Help Link führt auf die extern gehostete Online-Hilfe

20091110_bitnami_redmine_16

Fazit

BitNami ist eigentlich ne ganz nette Idee – nicht zwangsläufig für Terminalhacker aber für Benutzer die auf die schnelle mal diverse Systeme durchspielen wollen. Wer mal von Hand ein Trac aufgesetzt hat wird diesen Komfort für einen schnellen Test zu schätzen wissen – wobei ich persönlich dann im Praxisfall auch die händische Variante bevorzugen würde.

Einerseits da die Vorerfahrung mit BitNami noch deutlich zu gering ist – andererseits da es auch nicht falsch ist so ein System wirklich von Hand in Betrieb zu nehmen – alleine wegen den Zusammenhängen und dem Gesamtverständniss.

Da Mac OS X im Bezug auf Software-Installation bzw Deinstallation in einer ganz eigenen Liga (oder so ähnlich) spielt

Ain’t no fuckin’ ballpark neither. Now look, maybe your method of massage differs from mine, but, you know, touchin’ his wife’s feet, and stickin’ your tongue in her Holiest of Holies, ain’t the same fuckin’ ballpark, it ain’t the same league, it ain’t even the same fuckin’ sport. Look, foot massages don’t mean shit.

lag es für mich schlichtweg nahe den Weg über VMware zu gehen – einerseits da ich so elegant auf 10.5 zurückgreifen konnte – andererseits da mir diese Installation ganz weit am Arsch vorbei geht. Worauf ich rauswill …. solltet ihr mit BitNami unter Mac OS X rumspielen werdet ihr feststellen das der Installer nicht auch als Deinstaller fungiert.

Dank Think Different, dem ausgeklügeltem Ansatz mit Packeten unzugehen und dem sicherlich nicht optimalem Installer von Bitnami werden mit hoher Gewissheit Spuren auf eurem Mac zurückbleiben wenn ihr die Daten nach eurem Test einfach wieder im Finder löscht. Nachtrag: im Redmine Ordner liegt doch ein uninstall.app – getestet hab ich dieses noch nicht.

Redmine an sich kenne ich im Ansatz schon aus einem anderen Projekt – letzlich werde ich mir das jetzt mal in aller Ruhe nochmal zu Gemüte führen und dann sehn ob es alles mitbringt was ich für relevant erachte.

Bzgl dem Bitnami-Ansatz wundert mich eigentlich nur wieso nicht noch eine kleine Launcher App gebastelt wurde – erst wird die Komplexität diverser Packete vereinfacht für den Anwender zusammengepackt und dann wird der UI Komfort wieder damit unterbrochen dass man die Dienste via Script selbst starten muss. Nicht schlimm … macht MAMP aber beispielsweise komfortabler … sofern man sowas in dem Kontext relevant findet ;)

Fragen über Fragen

Kanntet ihr den BitNami Ansatz bereits ? Wie sind ggf eure Erfahrungen damit ? Und was würdet ihr uns als zentrale Dokumentation, Ticket und Code-Verwaltung empfehlen ?

Tags: , , , , , , , ,

One Response to “apps | Bitnami und Redmine im Quicktest”

  1. fidel Says:

    Randnotiz:

    unter 10.6 und mit Trac anstatt Redmine funktionierte der Bitnami Ansatz bei mir leider nicht – dort warf der Installer am Ende des Ablaufes 2-3 Fehlermeldungen aus ;)

    ReplyReply

Leave a Reply

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>