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mac | Einige Bilder-Services in Snow Leopard

September 17th, 2009 at 18:02

Wie neulich schon angesprochen bin ich recht positiv angetan von den Services in Mac OS 10.6 (Snow Leopard).

Nun stellt sich für mich natürlich die Frage

Inwiefern können diese bisherige Lösungen von mir ersetzen und somit meinen Alltag noch entspannter gestalten ?

Im folgenden mal wieder ein paar kleine Beispiele wie einfach das ganze im neuen Mac OS X abläuft.

Beispiel 1: Graustufen

Dem einen oder anderen ist es sicherlich aufgefallen dass die Einsteigsbilder zu Beiträgen in diesem Blog seit einigen Wochen als Graustufen Bilder daherkommen – einfach da ich somit den Farben-Overkill auf der Index-Seite etwas besser kontrollieren kann und ich sowieso auf Vereinfachung stehe.

Bisher habe ich für dieses wandeln von Farb- zu Graustufen Bildern ein selbst erstelltes AppleScript Droplet verwendet welches auch schon im Beitrag Image-Grayscaling Droplet angesprochen hatte.

Die Lösung an sich ist für meinen Workflow nicht unbedingt schlecht …. jedoch muss ich die entsprechenden Bilder immer noch per Maus auf mein Droplet ziehen und darf dann dabei dem GUI-Scripting Ansatz zuschauen.

Kurzum: Funktionell aber weder schön noch schnell.

In Mac OS 10.6 (Snow Leopard) verwende ich dafür nun einen Service der wie folgt aussieht.

20090917_image_services_in_snow_leopard_02

Dieser erscheint nur dann in meinen Finder Kontextmenü Services wenn ich auch eine bilddatei selektiere – ansonsten sehe ich ihn nicht – was auch ganz gut ist da die Services nur bis zu einer Anzahl von 4 auf der Hauptebene des Kontextmenüs angezeigt werden – danach werden diese in die Unterkategorie Services geschoben. Folgendes Bild zeigt dies ganz gut.

20090917_image_services_in_snow_leopard_03

Beispiel 2: Bilder Konvertierung

Je nach Geschmack zieht der eine oder andere User sicherlich ein bestimmtes Bilderformat vor – sei es nun .png, jpg oder was auch immer.

Wollte man bisher Bilder auf einfachem Wege umkonvertieren gab es auch schon zu 10.5 Zeiten diverse Ansätze – seien es nun Folder-Actions, oder normale AppleScript ansätze oder aber auch einfach die Verwendung eines Grafikprogrammes.

Privat habe ich mich inzwischen in den meisten Fällen auf .jpg eingeschossen – weshalb ich natürlich auch eine einfache Variante benötige um andere bilderformate fix zu wandeln.

Auch hier macht der 10.6 Service ansatz wieder Sinn ….

20090917_image_services_in_snow_leopard_04

Funktioniert wie obiges Beispiel sehr reibungslos – wobei das Format mit dieser Variante nicht dynamisch angepasst werden kann.

Fazit

Obige Beispiele sind aus meinem Alltag – wobei alleine zum Thema Bilder & Services lassen sich noch diverse andere einfache Fälle konstruieren. Dafür reicht einfach ein Blick in den Automator und dort der Klick auf z.b. Photo

20090917_image_services_in_snow_leopard_05

Den für euch interessanten Einzelschritt rauspicken – in die rechte Hälfte von automator ziehen – mit den Optionen spielen und finalerweise abspeichern.

Fertig.

Obige Beispiele werde ich wie einige die ich schon von Patrick erhalten habe die Tage mal noch auf der neuen Mac Serivces Seite einbinden sofern ihr zu faul zum selber basteln seid.

Fragen über Fragen

Habt ihr euch das Thema Services bereits selber angeschaut oder habt ihr gar keinen Bedarf an solchen Automatisierungsabläufen ?

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3 Responses to “mac | Einige Bilder-Services in Snow Leopard”

  1. Dominic Says:

    Ich hab noch kein SL drauf (will noch auf paar App-Updates warten), aber auf die Services freu ich mich jetzt schon :)
    Hab unter Leopard schon viel mit Automator gebastelt – leider ging es mir immer zu lange bis die Aktionen gestartet haben. Wenn man unter Leopard ne Automator Action anstöst, um zb Bilder zu verkleinern braucht es immer eine gefühlte Ewigkeit, bis der Prozess überhaupt mal anfängt zu rödeln (Rotes Icon in der Menubar mit Text, was gerade gemacht wird).
    Ist das unter SL jetzt besser bzw. wird die Action gleich gestartet?

    ReplyReply
  2. core Says:

    Mir ging es ähnlich wie Dominic. Ich habe dann auf den Automator verzichtet und bin direkt ins Terminal gegangen, um meine Aktionen auszuführen.
    Applescript, Bash oder Macport Tools.
    Irgendwie hat sich das bei mir so eingebrannt. Die Services nutze ich nicht. Sollte man sich vielleicht mal genauer anschauen.

    ReplyReply
  3. fidel Says:

    @Dominic

    den Automator habe ich zu 10.5 Zeiten eigentlich auch nie wirklich verwendet – einfach da ich auf reine AppleScript Varianten gesetzt hatte …. die variabler und gefühlt auch schneller waren.

    Im Falle der Services in 10.6 kann ich bis dato sagen dass diese recht schnell durchlaufen. Im Kern triggert man diese ja via Shortcuts oder Kontextmenü und damit wird das .workflow file im hintergrund ausgeführt – ohne dass sich der automator im Regelfall erstmal öffnet o. Ä.

    So oder so empfand ich die Geschwindigkeit bis dato unter 10.6 als absolut akzeptabel …. denke ein Test lohnt sich auf jeden Fall – zumindest wenn man mit seinem aktuellen Workflow nicht 100% zufrieden ist.

    @Core:
    bau dir doch einfach mal 1-2 Test-Services …. das hast du in 5-10 Minuten durchgespielt und wirst sehen ob es für dich Sinn macht. Zeitlich komplexer wird die Service-Erstellung wohl nur dann wenn dein Workflow umfangreicher wird und du diesen mit reinem AppleScript ergänzen musst/darfst oder wie auch immer.

    Gruss
    fidel

    ReplyReply

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