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rethinking the think-different thing

mac | Der große Mac Pro SSD & 10.6 Umbau

September 11th, 2009 at 17:59

20090911_macpro_ssd_umbau_01

Das von Apple kürzlich veröffentlichte Snow Leopard ist seit einigen Tagen im Umlauf – die ersten Probleme sind bekannt wenngleich einige davon inzwischen schon durch Software-Aktualisierungen durch Drittanbieter oder aber dem gestern bereitgestellten Patch auf 10.6.1 als erledigt angesehen werden kann.

So langsam wird es auch für mich Zeit mein System umzustellen – letzlich hatte es sich das nur etwas verzögert da ich die Chance nutzen wollte um gleich meinen heimischen Mac weiträumiger auf Vorderman zu bringen und dafür noch auf die Hardware warten musste.

Einige kleine Einblicke des Ablaufes gibt’s im folgenden

Ausgangszustand

Hardware

Seit meinem Wechsel zu Mac OS X vor ca 3 Jahren werkelt bei mir ein MacPro (1,1) der ersten Generation. ausgerüstet war das gute Ding mit folgender HD-Sammlung

  • 1 x 160 GB HD für Mac OS X
  • 1 x 200 GB HD für Windows XP
  • 2 x 320 GB HD als Software RAID

In Kombination mit meinem NAS reichte das Festplattenmässig zwar – wenngleich ich immer mal wieder an die Kante kam was auf Dauer einfach nervig ist.

Software

Software-seitig wurde anfangs 10.4 verwendet – mit Veröffentlichung von 10.5 kam dann der direkte Wechsel und seither wurde die Installation Stück für Stück durch diverse Software-Test, persönliche Spielereinen o. Ä. zugemüllt.

Zeit also für einen Umbau …. nur in welche Richtung sollte es gehen ?

Ziel

Die Entscheidung hat relativ lange gedauert – u.a. die Frage ob ich die TM Festplatte wirklich intern verbauen sollte oder nicht – aber inzwischen ist sie durch.

Hardware

Da der Mac Pro weiterhin mehr wie ausreichend für mich ist sollte sich in dieser Kategorie nur die Zusammenstellung der Festplatten ändern – also

  • 1 x 128 GB SSD
  • 1 x 200 GB HD für Time Machine
  • 2 x 1500 GB als software RAID

Software

Folgerichtig mit der 10.6 Veröffentlichung in dieser Kategorie also der Wechsel von Leopard auf Snow Leopard – für mich war ebenso klar dass ich aufgrund der teilweise doch recht umfangreichen Eingriffe in die bisherige Installation komplett von vorne anfangen wollte -> cleane Neuinstallation.

Ablauf

Theorie

Da ich die bisherige OS-Festplatte erstmal aufheben wollte – auch um ein funktionierendes Backup im Zugriff zu haben war das vorgehen relativ einfach geplant

  1. Shutdown
  2. Festplatten alle raus
  3. SSD einbauen
  4. Reboot
  5. Mac OS Snow Leopard von DVD installieren
  6. Shutdown
  7. RAID Platten rein
  8. RAID mit SoftRAID konfigurieren
  9. Shutdown
  10. Ein Mirror des alten RAIDs einbauen
  11. Reboot
  12. Datenübername von alt auf neues RAID
  13. Shutdown
  14. Alter Mirror raus
  15. Time Maschine HD rein
  16. Reboot
  17. Time Machine konfigurieren & erste Sicherung fahren
  18. Shutdown
  19. Alte OS Platte dran
  20. Reboot
  21. Wichtige Daten per Hand übernehmen
  22. Relevante Software nachinstallieren
  23. Fertig

Klingt recht einfach – die Praxis lehrte mich zum x-ten Male das es dann doch nicht immer nach Plan läuft.

Praxis

Bis zu Punkt 4 verlief obiger Ablauf problemlos  – um die 2,5 SSD im MacPro zu verbauen habe ich auf die recht teure aber auch sehr praktische Adapter-Lösung IcyDock zurückgegriffen

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An SSD kam eine Super Talent mit 128 GB zum Einsatz

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bzw

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Aber zurück zum hoffentlich sich entwickelnden roten Faden mit Punkt 5.

Nachdem Start des Mac inkl SSD und 10.6 DVD passierte erstmal lange nichts – wenn man mal das laute & langsame laden des DVD Laufwerkes ignoriert. Anschließend lief der 10.6 Installer los und ruck zuck kam auch das erste Problem:

Weder Disk Utility noch der Installer selber wollte mir die SSD Festplatte auch nur anzeigen. Nix nada.

Also wieder runterfahren – Anschluss im IcyDock prüfen und erneut versuchen – leider ohne Erfolg – woraufhin ich die Kiste wieder runterfahren durfte – um die SSD zwecks Test an meinem eeePC anzuschließen.

Et voila – dort wurde die Platte sofort erkannt – woraufhin ich sie fort fix formatierte (NTFS).

Erneut im MacPro eingebaut und der neue Spaßfaktor wurde sofort entdeckt – die Umformatierung zu HFS+ innerhalb Disk Utility funktionierte dann problemlos.

Bei Punkt 8 kam es zum nächsten Problem – die für 10.6 benötigte Version von SoftRAID scheint in dieser Konstellation sehr fehleranfällig zu sein. Gefühlt habe ich in dieser Phase des Umbaues ca 10 Kernel Panics produziert – vor allem in der Phase da das neue RAID lief – wenngleich nicht sauber gesynct – und zusätzlich die alte RAID Platte die einen älteren Treiber verwendete angeschlossen waren.

Nach einigen Tests zeichnete sich ab dass ich in einer Sackgasse war – also kam die Entscheidung das Software Raid doch mit den Apple Tools zu produzierern. Dieser Alternativablauf funktionierte dann fehlerfrei.

Interessant dabei war die für mich neue Erkenntnis das Mac OS X inzwischen ein RAID1 selber wiederherstellen kann – diese Funktion fehlte zumindest zu 10.4 Zeiten wenn ich mich richtig entsinne. Widerworte ?

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Damit waren die großen Probleme erledigt und der Restablauf mit der TM und der Installation zusätzlicher Hardware verlief absolut ruhig.

Eindrücke

Nachdem das System mal einigermassen lief konnte ich mich endlich auf die SSD fokussieren – gekauft wurde sie ja primär um mein OS etwas zu beschleunigen. Leider konnte ich mir nicht die Zeit nehmen erst ein 10.5 neu sauber auf der SSD aufzusetzten – dieses zu benchmarken um dann anschließend einen direkten Vergleich zu meinem neuen 10.6 zu haben. Daher sind die folgenden XBench Screenshots nicht wirklich aussagekräftig – trotzdem dürfen diese nicht fehlen ;)

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Zuerst habe ich an meinem neueren MacPro (3,1) @work der traditionelle Festplatten als Apple RAID 1 verwendet mit XBench getestet. Der Vergleich nur deshalb da diese Kiste eine recht aktuelle 10.5 Installation verwendet die nicht wie meine private 10.5 Installation komplett zerpflückt ist. Das die 7200er Festplatten in einem Software RAID aus performance-Sicht unter MAc OS X nicht gut abschneiden würden war mir klar

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Anschließend mal zum Vergleich eine langsam drehende 500 GB 2,5″ SATA Platte die in sceptiQ’s MacBookPro 5,1 als Datengrab werkelt

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Da der gute mittels OptiBay neben der normalen Festplatte noch die gleiche SSD verwendet die bei mir zum Einsatz kommt mal seine Werte – selbes MacBookPro aber eben SSD

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Und abschließend die baugleiche SSD in meinem privaten MacPro (1,1)

20090911_macpro_ssd_umbau_13

Die Zahlen lassen erahnen das der Geschwindigkeitsvorteil der SSD nicht nur in Zahlen messbar ist und so ist es auch im Praxistest.

Boot-/ Login-/ oder allgemein Startzeiten verringern sich gefühlt um ein vielfaches – was teilweise sicherlich an der recht neuen und sauberen 10.6 Installation liegt aber auch mit der SSD begründet ist.

Lautstärkemässig hört man die SSD folgerichtig nicht …. das geht soweit dass ich während dem basteln mit offerner Seitenklappe am Pro unsicher war ob ich die Kiste gestartet hatte oder eben nicht. Wobei zu diesem Moment eben auch nur die SSD eingebaut war.

Kurzum …. der eigentliche Einbau verlief recht stressfrei – der erhoffte Mehrwert ist definitiv spürbar. Ein Großteil meiner Probleme kam von den diversen SoftRAID Treibern. Weshalb der Installer die neue SSD erst erkannte nachdem Windows seine Finger dranhatte irritiert mich wen ich ehrlich bin aber nagut – das soll das positive Gesamtbild jetzt nicht trüben.

Solltet ihr weiterführende Fragen zu der Bastelei haben verweise ich auf die Kommentarfunktion. ansonsten bleibt zu hoffen der eine oder andere gönnt sich diesen Spaß auch irgendwann und vielleicht konnte dieser kleine Artikel dann sogar helfen etwaige Hemmungen zu erschlagen.

Fragen über Fragen

Hattet ihr selbst schon Kontakte mit SSD’s oder verwendet sogar selbst welche ?

Wenn ja in welchen Geräten und wie waren eure Eindrücke ?

Falls nicht – was spricht aktuell für euch dagegen ?

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58 Responses to “mac | Der große Mac Pro SSD & 10.6 Umbau”

  1. Thomas Says:

    Klingt sehr gut. Ich Frage mich nur wie du 1.5 tera auf 200GB Time machine backuppen willst…

  2. fidel Says:

    hehe … die TM is nur für die OS – sprich SSD Platte da.
    Für mein Daten RAID mach ich keine TM-Backup …. da loesche ich eigentlich sehr bewusst …und das RAID dient halt nur dem ausfall einer Platte.

    gruss
    fidel

  3. fidel Says:

    weil du damit nur eine festplatte verbauen kannst ? ;)

  4. nastorseriessix Says:

    Na da bin ich aber froh das ich bisher “nur” einen iMac mein eigen nenne kann. :D

  5. der-flo Says:

    ein bisschen Neid kommt schon auf ;-)

    aber an deiner Stelle hätte ich RAID5 gemacht und die TM intergriert.

  6. fidel Says:

    @der-flo:
    Apple ist leider etwas eingeschränkt in der SW-RAID Erstellung ;)

  7. Stephan Says:

    Hach, sowas macht Spass, da hast Du aber einen schönen tag gehabt :-)

  8. Thomas Says:

    Mit Verlaub – aber dieses Vorgehen bezüglich Time Machine finde ich ziemlich seltsam – mal undrastisch ausgedrückt. Wieso sicherst du das System per TM? Das ist doch in einer dreiviertelstunde wieder aufgesetzt. Ausserdem ist dies gar nicht der Sinn von TM, da du damit ja kein “bare metal restore” machen kannst. Du brauchst immer ein installiertes System. Darauf würdest du dann die wenigen Änderungen die es überhaupt gegeben hat, per TM zurücksichern – total langweilig. TM ist eigentlich für Nutzdaten gedacht, dort spielt es seine stärken in der Versionierung voll aus, dort hast du richtig was davon. Und nein, ein RAID ersetzt niemals ein Backup. Niemals. Das sind zwei völlig verschiedene Stiefel. Mir ist erst einmal eine Festplatte kaputt gegangen, aber Daten restoren musste ich schon wesentlich öfter. Da kannst du noch lange “sehr bewusst löschen”, das funktioniert auf Dauer nicht. Das nimmt dir auch keiner ab.

  9. fidel Says:

    hi Thomas,

    ganz ehrlich …es ist mir egal ob du mir das abnimmst oder nicht.
    Ich loesche keine Daten die ich nicht löschen will.
    zumindest ist mir dies in den letzten 6++ Jahren nicht einmal passiert.

    Kann durchaus sein dass du regelmässiger restorst … ich nicht ….das kannst mir glauben oder eben halt nicht ;)

    Das man TM sicherlich umfassender einsetzen kann sehe ich ähnlich – nur ist das mein erster Test mit TM seit langer Zeit – da ich in dieser Art der Sicherung in meinem Fall eh wenig Sinn sehe. d. h. aktuell wird es mal wieder ne Weile probiert -es kann aber auch durchaus sein dass dieser HD-Slot wieder frei wird für z.b. eine windows Platte.
    Die 200 Gb platte lag halt gerade rum und damit bietet sich der Test an – und sei es nur um neue eindrücke zu TM zu sammeln.

    Dieser Post zielte klar auf den Umbau ab – nicht auf Backupkonzepte – weshalb ich mein komplettes vorgehen auch nicht näher durchgekaut habe. So oder so … im Kern arbeite ich mit
    a) monatlichen Clonen des Betriebssystemes
    b) Spiegelung meiner wichtigen Daten via RAID sowie Abbild dessen welches außerhalb meines Hauses liegt.
    und jetzt eben neu
    c) ein TM Abbild meines OS

    Das reicht bis dato absolut für meinen Fall ;)

    Gruss
    fidel

  10. Karl Says:

    Hi,

    leider hört man ja allerorts schlechtes von Nicht-Intel-SSDs, zumindest von den günstigen wie von dir verbaut.
    Z.B. dass die Schreib- und Leseraten stark nach einiger Zeit im Betrieb stark einbrechen, vorallem wenn die SSD gut gefüllt ist.

    Kannst du mal berichten wie das bei Dir nach einiger Zeit ist?

    Gruß
    Karl

  11. fidel Says:

    @Karl:

    Hi, ich kann gerne mal nach 1-x Monaten XBench nochmal laufen lassen wenn dir das hilft. Ist meinerseits kein Aufwand.

    Die von mir verbaute Super Talent werkelt schon paar Wochen bei nem bekannten ohne Probleme – siehe die Vergleichsbilder von sceptiQ.

    An welchen Zeitrahmen denkst du bzgl diesem von dir beschriebenen Effekt ?

    Gruss
    fidel

  12. makomi Says:

    Wenn Du eh nur das System auf der SSD hast, gab es nen bestimmten Grund, warum Du dann so ne große SSD (128GB) verbaut hast? Ne 64er hätte doch da auch locker ausgereicht, oder?

  13. fidel Says:

    @makomi:
    Eigentlich primär nur die Werte im SSD Benchmark bei Tomshardware – http://www.tomshardware.com/de/charts/ssd-charts-2009/Desktop-Performance,938.html

    Hinzu kam auch der Punkt dass ich ungern jetzt zu klein kalkulieren wollte um dich dann evtl nach 6 monaten aufzuregen.
    Die Größe 128GB sollte mir auch dann reichen wenn ich mehr wie das reine OS dort ablege -> sprich Variabilität als Nebeneffekt.

    Gruss
    fidel

  14. KlausMaus Says:

    Hallo,
    sehr schöner Bericht! Ich habe ähnliches vor, bin aber noch auf der Suche nach der besten SSD. Wo hast Du denn den Einbaurahmen bekommen, hat der problemlos gepasst? Was mich auch etwas erschreckt ist ist die initial fehlende Erkennung der SSD, hast Du irgendeine Idee, warum das so war?
    Gruß

  15. fidel Says:

    @Klausmaus:

    Der IcyDock einbaurahmen passt perfekt im Mac Pro. Letzlih klappt man diesen auf – legt die SSD rein und beim zuklappen des Adapters wird die SSD automatisch richtig positiniert. Schrauben sind somit nur zur Verbindung des IcyDocks und dem Apple Einschubrahmen notwendig. Bestellt hatte ich diesen via Amazon -> wobei diese nur Vermittler waren.

    bzgl erkennen der SSD
    anfänglich dachte ich ich hätte die SSD nicht richtig gesteckt o.ä. …. aber letzlich wird der 10.6 Installer wohl einfach nicht mit der ab Werk unformatierten SSD zurechtgekommen sein. Nach der Erstinbetriebnahme unter Windows erkannte ja auch OSX das Device fehlerfrei.
    Wobei ich da halt wirklich nur raten/vermuten kann.

    bzgl SSD auswahl:
    würde mich interessieren für welches Exemplar du dich entscheidest …. also melde dich einfach mal wenn du den Umbau gemacht hast . gerne auch mit vergleichsmaterial bzgl Lese & Schreib-Werten.

    Ich hoffe die Fragen konnte ich beantworten …. wenn nicht einfach nochmal nachhaken

    gruss
    fidel

  16. KlausMaus Says:

    Hallo,
    und danke für die Antwort. Ich überlege, mir die Intel X23-M zu zu legen, bin aber noch nicht endgültig entschieden. Wie hast Du denn die SSD unter Windos in Betrieb genommen, welche Anschlüsse?
    Gruß

  17. fidel Says:

    @klausmaus

    ich hab die ssd inkl dock einfach via einem usb-2-sata adapter angeschlossen und dann formatiert.
    Diesen Adapter habe ich mir vor Monaten mal für schnelle Festplattentests (ATA & S-ATA) gekauft (9 EUR bei ebay) da ich damit sowohl 2,5 als auch 3,5″ Platten fix testen kann ohne auf ein Gehäuse angewiesen zu sein.

    im kern ist da ja eher die frage was du rumliegen hast … in meinem fall lag halt grad ein eeepc bereit …daher der fixe weg via usb.

    gruss
    fidel

  18. KlausMaus Says:

    Hallo nochmal,
    und kurz laienhaft nachgefragt. Lässt sich denn jede aktuelle SSD im MAc Pro 1.1 anschließen und betreiben?
    Gruß

  19. fidel Says:

    @klausmaus

    also ne handelsübliche 2,5″ SATA SSD solltest du problemlos via einbaurahmen in den Mac Pro reinbekommen solange der Einbaurahmen was taugt – sprich massgerecht die anschlüsse positioniert.

    solltest du auf eine der eher seltenen 3,5″ Modelle zurückgreifen kannst du das Thema Einbaurahmen bewusst ignorieren …. da sollte jede 3,5″ SATA SSD ohne Zusatzdinger montierbar sein.

    gruss
    fidel

  20. KlausMaus Says:

    @fidel

    Hallo,

    inzwischen habe ich die SSD bekommen und auch eingebaut. Das ging alles sehr unkompliziert. Da ich den Einbaurahmen noch nicht hatte, habe ich die SSD erstmal so an den SATA-Anschluss gesteckt und mit Schaumstoff gelagert. Nach Neustart des Systems wurde das neue Volume auch sofort erkannt. Dann das Bestriebssystem intalliert und die SSD als Startvolume eingerichtet und schon läuft’s!

    Was ist jetzt anders als vorher?
    1. die Bootzeit und das Aufwachen aus dem Ruhezustand haben sich merkbar verkürzt.
    2. der Programmstart bei großen Programmen oder das Öffnen großer Dateien ist deutlich schneller geworden.
    3. die SSD ist nicht zu hören, was das ohnehin schon leise System praktisch unhörbar macht.

    Also insgesamt eine dank Deiner Anleitung und Tips sehr unkomplizierte und schnelle Tuning-Aktion. Nochmal vielen

    Dank und Gruß

  21. fidel Says:

    @KlausMaus:

    interessant für mich wäre jetzt noch folgendes:

    * SSD Bezeichnung
    * Werte in XBench ( http://www.xbench.com/ ) zum Vergleich

    Per Kommentar oder Mail – würde mich freuen als ergänzendes Material & vielleicht hat dann auch der eine oder andere noch was davon.

    Gruss
    fidel

  22. KlausMaus Says:

    @fidel

    Die Platte ist die Intel X25-M.

    Grüße

  23. fidel Says:

    @klausmaus

    ui … dann wäre ich erst recht an den XBench Daten interessiert.

    Gruss
    fidel

  24. SL Says:

    Hallo ! Wie verhält es sich denn mit Bootcamp ? Funktioniert das bei dir ? Habe eine Corsair X128 und hier scheint eine Windwos-Installation via Bootcamp möglich … oder weiß da irgendjemand mehr ?!

  25. fidel Says:

    @SL
    eine def. Antwort kann ich dir nicht geben – daher nur mal ein paar Infos die ich noch im hinterkopf habe

    es ist die Frage was du mit BootCamp eigentlich meinst:
    Im engeren Sinne gibt es den BootCamp Assistenten der unter OSX verwendet wird um die Partitionierung zu machen. Dieser sollte auch so 1a mit ner SSD funktionieren – kann mir nicht vorstellen wieso es da Probleme geben sollte – versucht habe ich es selbst jedoch nicht (kein Windows Bedarf mehr)

    anschließend kommt die Frage welches windows verwendet du und bringt dieses Windows so schon entsprechende Treiber mit. Lt Apple funktioniert der allgemeine Ablauf erst ab Windows XP mit SP2. Allgemein kann man nur sagen das im Worst-Case die Lösung erst über den Umweg Eigene-Windows-Cd-basteln machbar sein kann. NLite und Co sind hier deine Stichwörter.

    der zweite Teil der irgendwas mit BootCamp zu tun hat ist das Treiberpaket unter Windows (also nachdem du Windows schon erfolgreich installiert hast) – welches man traditionell von der OSX Install CD aus installiert – auch hier sollte sich eine SDD theoretisch nicht vom bekannten Ablauf unterscheiden.

    Leider aber zeigt eine kurze Suche das es scheinbar doch Probleme geben kann.

    http://forum.corsair.com/v3/showthread.php?p=422162

    Ich würde mal im Corsair Forum weiterfragen … ist wohl die beste Anlaufstelle für dich.

    Final noch der Hinweis das es z.b. bei neueren Windows-OS’en Sinn machen könnte das Thema Prefetching & Defrag im Bereich Services zu hinterfragen wenn man schon ne SSD verwendet. Hierzu findest du hier was

    http://www.guru3d.com/article/corsair-x128-ssd-review-test/

    Ich hoffe die Gedanken/Ansätze helfen dir weiter.

    Gruss
    fidel

  26. SL Says:

    Hallo und vielen Dank für deine Antwort !

    Habe schon des Öfteren Windows-Betriebssysteme unter Bootcamp installiert, aber es scheint ja irgendwie an der BIOS-Konfiguration eines Apple-Computers zu liegen, wenn man dem “Kollegen” im Corsair-Forum glauben darf ! Hatte vorher eine Corsair P64, es scheint also etwas mit dem eingebauten Controller zu tun zu haben (X128: Indilinx Barefoot, P64: Samsung), denn dort hat es noch reibungslos funktioniert.
    Ist schon sehr ärgerlich, da es mir eigentlich nur um ein einziges Spiel geht, Parallels hierfür aber nicht ausreichend Hardware-Kapazitäten zur Verfügung stellen kann – für alle anderen Programme reicht es aber !
    “Crossover Games” hat bisher auch nicht funktioniert, vielleicht teste ich mal so eine NLite-Variante.
    Das Corsair-Forum bietet leider in diesem Fall wenig Hilfe, die dortigen Admins geben im Allgemeinen doch sehr oberflächliche Antworten und auch auf eine Firmware, “die ja bald kommt” wird gerne verwiesen.

    Also erstmal vielen Dank und viele Grüße,
    Sebastian

  27. Unfassbar schön, unfassbar schlecht - netztaucherbrille Says:

    [...] Das alles auf einem fast 3 Jahre alten Rechner. Kein Windowsrechner wurde bei mir bislang so alt. Einzig das Programm X-Gestures wollte neu installiert werden. Eben habe ich eine grössere Backupplatte eingebaut, 1,5 Terrabyte. Staub ist ausgesaugt, die Lüfter der Grafikkarte sind auch wieder sauber. Die SSD-PLatte muss noch warten. Hier gibt es übrigens einen prima Erfahrungsbericht von einem Umbau auf SSD. [...]

  28. Frank Says:

    Hallo!

    Ich habe gestern auch eine SSD mit deim Icy-Dock in meinen Mac Pro 1.1 eingebaut – und hatte Probleme.

    Die SDD (Samsung SSD PB22-J/PM800 2.5″ 256GB) wurde im ersten Versuch vom Festplattendienstprogramm erkannt, liess sich aber erst beim zweiten Versuch fehlerfrei Formatieren (Was ewig gedauert hat).

    Das Clonen meiner alten Systemplatte auf die SDD (ca. 150GB) ging problemlos mit CarbonCopyCloner, auch der Neustart auf der SDD ging. Nach einigen Stunden stürzte der Rechner ab. Die Platte wurde danach nirgendwo mehr erkannt (weder beim Booten mit ALT noch im Festplattendienstprogramm). Ich habe verschiedene Bays probiert und das PVRAM gelöscht. Hat nichts genutzt.

    In einem externen USB/SATA Gehäuse hat sie aber einwandfrei funktioniert – sie war dort auch bootfähig. Auch als ich das Icy-Dock extern via einen USB angeschlossen habe, hat die Platte funktioniert. Das Icy-Dock ist also unschuldig. Ich habe den SATA-Controler im Verdacht.

    Ich habe sie dann in dem Gehäuse neu Partioniert (2x 128GB) und formatiert (nur die erste Partition). Die Platte wurde nach dem Einbau im Pro wieder erkannt. Ein erneutes Clonen (dank gelöschtem Trash und Aufräumen mit deutlich weniger als 128GB) hat funktioniert. Danach ging auch der Systemstart wieder. Jetzt läuft sie wieder seit ein paar Stunden….

    Mal sehen, wei lange der Zustand anhält.

    Gruss,
    Frank

  29. fidel Says:

    Hallo Frank

    danke für die rückmeldungen – bei mir funktioniert das Setup seit dem Erstmaligen aufsetzten reibungslos – wobei der ablauf im vergleich zu dir ja auch ein anderer war- Die sache mit dem Clone hatte ich garnicht probiert ….da es bei dir im zeiten Versuch klappte wirkt es auch nicht nach ner Konstanten in der Geschichte.

    Die weitere Entwicklung bei dir würde mich interssieren – ich drück dir die Daumen das es ne dumme ausnahme war und kein Problem mit dem Dock oder der Platte selber.

    Wie sieht es aktuell mit Benchmark Werten mit der Platte aus ? XBench ist da ganz nett

    Gruss
    fidel

  30. burt Says:

    also auch wenn anscheinend nicht jeder dieses setup für sinnvoll hält, finde ich es schon in vielerlei hinsicht sehr sinnvoll und ich würde es ähnlich machen. das die ssd per tm auf die 200er platte gesichert wird ist doch klasse, so kann man tm doch in vollem umfang nutzen?! (ich gehe auf thomas bedenken, ziemlich am anfang ein) und warum ist eine gespiegelte platte im raid keine datensicherung?

    wenn man dieses setup kurz zusammenfasst dann hat man eine sehr schnelle systemplatte, die durch tm komplett gesichert wird und somit auch bei nem schaden schnell wieder her zu stellen ist und man hat noch die tm funktionalitäten wenn doch mal was gelöschtes wieder her muss (passiert mir muss ich allerdings sagen auch nie :) )

    die 2 1500er platten sind dann aus meiner sicht das “archiv” wo alles an daten abgelegt wird was sich so im laufe der jahre ansammelt.

    finde ich ziemlich gut und würde ich mit dem entsprechendem mac & geld auch so oder so ähnlich machen.

    ich habe letzte woche eine externe festplatte von mir freigeschaufelt und auch das erste mal time machine genutzt, weniger um durch die zeit zu reisen sondern einfach um ein backup meines macbooks zu haben.

    ist zwar eine recht einfache lösung, aber es ist auch recht unwahrscheinlich das ich mein macbook verliere und gleichzeitig diese platte abraucht…

    wie sieht das eigentlich aus, wenn ich die festplatte mit meinem tm backup an mein macbook anschließe, kann ich einfach das backup durchstöbern. kann man das von jedem x-beliebigem mac? windows wird schon wegen dem dateiformat nicht drauf zugreifen können oder? wie es bei linux aussieht weiß ich nicht, denke schon das das mit linux geht.

    dann muss ich die platte ja ggf. wegschließen :)

    und was meint ihr hier im blog zu folgender frage, ich bin auch ziemlich scharf auf ne ssd, bin aber aufgrund des preis-leistungsverhältnisses noch nicht überzeugt. die platten werden natürlich mit der zeit immer günstiger und mir würden 128GB auch voll und ganz reichen. wie lange sollte man noch warten? ich sträube mich ein bischen davor jetzt eine zu kaufen und sie dann nach weihnachten für die hälfte des geldes hinter her geworfen zu bekommen :)

    hoffe das waren jetzt nicht zu viele worte, aber es überkam mich einfach :)

    burt

  31. Thomas Says:

    burt, das System per TM zu restoren ist absolut sinnlos, da man dafür trotzdem erstmal OS X frisch aufsetzen muss. TM ist für Userdaten interessant, die sich im Gegensatz zum System auch öfters mal ändern. Wenn ich einen schnellen Systemrestore haben will, brauche ich ein bootbares CCC-Backup, das hilft mir dann wirklich weiter, im Gegensatz zu TM.

    Und ein RAID ist kein Backup, weil es nur gegen Hardware-Ausfall, nicht aber gegen Software- oder User-Fehler schützt. Löschst du aus Versehen eine Datei, ist sie auf dem kompletten RAID weg, da die Spiegel stets synchron sind…

  32. burt Says:

    @thomas

    ok, jetzt verstehe ich was du meinst. allerdings, so oft gehen moderne festplatten nun auch nicht kaputt und wenn das mal passiert, dann installiere ich auch gerne sl mal neu wenn ich dann nachher nur die platte anschließen muss und alles wie vorher ist. (mit ausnahme von updates etc…)

    das die gespiegelten platten keine sicherung in diesem sinne sind sehe ich auch ein, allerdings bewegen wir hier uns ja nicht auf nem server der die daten von 200 mitarbeiten speichert, die alle keinen durchblick haben, sondern auf fidels rechner.

    und wer löscht schon was ausversehen? bestimmt niemand der in der lage ist sich so ein system zusammen zu schustern :)

    burt

  33. Thomas Says:

    LOL…noch nie Pferde kotzen sehen? Und ob moderne Festplatten weniger kaputt gehen als vor 10 Jahren kann ich nicht beurteilen. Ich arbeite jedoch bei einer Firma in deren Rechenzentrum vermutlich so ca. 2000 Festplatten ihren Dienst tun. Und wir tauschen jede Woche welche….

  34. burt Says:

    ja und wenn das pferd dann wirklich kotzt, dann hat er noch immer das tm backup und hat nix verloren, außer dem bischen zeit für die neuinstallation.

    das bei 2000 festplatten öfters mal eine kaputt geht halte ich für wahrscheinlich zumal eure platten ja wohl auch im dauerbetrieb laufen, außerdem sollte ne ssd doch wesentlich weniger fehler anfällig sein als eine mechanische platte.

    und nochmal zu dem thema das die gespiegelten platten keine sicherung sind. klar kann man da was löschen und es ist auf beiden platten weg, aber will sich fidel davor schützen das er versehentlich was löscht oder davor das die platte mal den geist aufgibt? das haus könnte auch abbrennen… und und und.

    es geht ja auch ein stück weit immer um die individuellen anforderungen. die sind in seinem fall wohl erfüllt, und in meinem wären sie es mit so einem setup auch. wenn du deine dateien regelmäßig “ausversehen” löschst und dir so viele platten abrauchen, dann musst du dich wahrscheinlich nach ner anderen lösung umsehen.

    wie sicherst du denn deine daten zuhause? hast du alles im raid 5 und machst tägliche sicherungen auf band die du dann in einen safe schließt? interessiert mich nur wenn du diese lösung für so unsinnig hältst.

    burt

  35. fidel Says:

    @burt:

    zu viele Worte gibt es hier selten – zumindest wenn sie von einem normalen Menschen und nicht spambot kommen ;)

    Bzgl dem Grundsetup
    ##
    Das ist klar geschmacksache – und auch Bedarfsabhängig.
    Meine Bedürfnisse deckt es ausreichend ab …. fertig ;)

    bzgl TM:
    ##
    Allgemein gesehen kann ein normales windows ab Werk kein HFS+ verarbeiten – geht dann aber mit Zusatzsoftware.
    Bei den meisten Linux Distris musst du ggf noch kurz Hand anlegen dann sollte HFS+ an sich kein Problem sein.
    Wenn ich mich richtig entsinne bringt 10.6 nun erstmalig auch einen HFs+ Treiber für windows mit – damit rumgespielt habe ich noch nicht.

    Ich habe ne TM Platte noch nie an ein anderes OS gehängt – theoretisch sollte es sich dort aber nicht sperren und damit hast du auch Zugriff auf die Files.

    bzgl SSD Preisen
    ##
    Kann nur billiger werden – plus mehr Erfahrungen werden sicherlich auch nicht schaden. Sprich: wenn du gerade eh kein Geld für derart Zeug hast- lass es sein und greif zu wenn sowohl PReis wie auch Erfahrungsmenge groesser sind.
    Wann dies exakt für deinen Geldbeutel der Fall sein wird – wirst nur du wissen … ich bezweifle dass jmd anderes dir da endgültig nen ratschlag geben kann.

    Es lohnt sich ggf bei Heise oder wem auch immer die Preisentwicklungen interessanter Produkte zu verfolgen – einfach damit du die Tendenzen besser einschätzen kannst.

    Ich hoffe ich konnte einige Fragen beantworten.

    Gruss
    fidel

  36. fidel Says:

    Nachtrag:
    #############
    Richtig

    … ich decke damit (RAID1) den Ausfall einer einzelnen Platte aus – rauchen mir beide auf einmal ab oder aber ich bin ausreichend blind und loesch was – habe ich Pech.

    TM ist ne Spielwiese – CCC Clones der OS Platte mache ich wie gesagt ebenso – dazu kommt ein Zweit Rechner mit knapp 1 TB der ebenso ab & an Daten aufnimmt als temp. Ablage.

    Das Propblem beim gesamtkontext Backup ist sicherlich:
    willst du alle Fälle abdecken & hast zeitgleich noch groessere Datenmengen landest du bald in nem Szenario welches einer IT Abteilung in nem kleinen mittelständigen Unternehmen gleicht.

    Ich habe keine Lust auf noch mehr Platten – Tape Laufwerke und die damit verbundenen Kosten und begnüge mich mit einem Teilansatz…. der die letzten Jahre in ähnlichem Ansatz gut funktioniert hat- und hoffentlich auch die nächsten Jahre tut.

    Der private Ansatz bei Thomas würde mich auch interessieren – wobei dabei nicht nur verwendete Medien sondern auch die Zyklen sowie die Datenmenge interessant wäre – sowie im Optimalfall ggf auch der Zeitaufwand.

    Gruss
    fidel

  37. Thomas Says:

    burt, klar hat jeder seine eigenen Anforderungen, mir ging es hier mehr darum, was ein professionelles Backup ist, und was nicht. Du brauchst mich deshalb nicht hinstellen, als wäre ich zu blöd auf meine Dateien aufzupassen, nur weil ich höhere Anforderungen an ein Backup stelle. Und aus meiner Sicht ist fidels Setup eben suboptimal – möglicherweise hat er ja aber auch noch Anforderungen, die sich mir so direkt nicht erschliessen.

    Zu mir: ich sichere alles per TM auf eine Time Capsule. Du siehst, ein schnelles Bare-Metal-Restore habe ich somit auch nicht, brauche ich aber auch nicht. Ich argumentiere dafür dann aber auch nicht mit TM ;-) Zusätzlich, da ja wie du richtig erkannt hast auch das Haus abbrennen kann, sichere ich alle lebensnotwendigen, nicht wiederbeschaffbaren Daten (das sind in meinem Userhome die Verzeichnisse /Dokumente, /Bilder, sowie einiges aus /Library) auf einen Mozy-Account. Datenumfang sind übrigens knapp 200GB. Auf meiner 500GB-TimeCapsule habe ich so eine Versionierung die ca. ein halbes Jahr in die Vergangenheit geht.

    fidel: TM eine Spielwiese? Das beste Privatuser-Backuptool ever, und du benutzt es nur als Spielwiese? Ich finde die Versionierung bei gleichzeitig geringstmöglichem Platzverbrauch genial. Und vor allem braucht man sich keinerlei Gedanken mehr ums Backup machen, da alles vollautomatisch im Hintergrund passiert. Sowohl TM als auch Mozy.

  38. burt Says:

    @fidel

    ist auch eigentlich nicht so tragisch, das time machine backup verlässt meine wohnung sowieso nicht, aber trotzdem irgendwie unpraktikabel seinen rechner durch ein passwort zu schützen und die platte mit dem backup mit jedem x-beliebigem rechner durchforsten zu können. (verschlüsselung kommt bei mir sobald es was brauchbares gibt, bevor jetzt etliche kommentare kommen, das das passwort keinen großen schutz bietet.)

    verschlüsselung ist sowieso ein thema wo apple mächtig weit hinten liegt.

    danke für den tipp, die preisentwicklung bei heise werde ich mir mal ansehen. wird sowieso frühling bis ich wieder flüssig genug für so späße bin :)

    @thomas

    ich wollte dich nicht als dumm hinstellen, aber in deinem ersten post warst du noch nicht so objektiv.

    burt

  39. fidel Says:

    @Thomas:
    danke für die Rückmeldung – daran sieht man auch das die Grundansätze sowie die Datenlage ne andere sind.
    Und ja – ich wollte und habe auch nicht alles im Details ausgeführt -da ich meine Gedsamtdatenstruktur auch nicht 100% offen legen will… und ab dem Punkt entsteht dann “der Spekulatius” ;)

    @Burt:
    sobald jmd physikalisch an Hardware dran kommt ist doch im Regelfall eh rum mit sicher – du kannst dein Macbook noch so gut mit nem Password sichern und tollerweise z.b. kein autologin drin haben – der geneigte User resettet sich das PW trotzdem zeitnahe bzw legt sich nen neuen user an – wenn er die Zeit hat und minimal lesen kann oder einfach Vorerfahrung hat.

    Sprich …. die meisten Ansätze brechen irgendwann – Verschlüsselung ist da sicherlich noch ein guter Ansatz – wobei ich gespant bin welchen Ansatz du da unter OSX gehen willst. Rückmeldungen hier jederzeit willkommen ;)

    und abschließend ….
    Apple ist (in meinen Augen) in vielen Bereichen nicht gerade Vorreiter – teilweise auch eher das Gegenteil …. auch wen die Wahrnehmung in den Medien oft ne andere zu sein scheint – weshalb wir wissen: zumindest im Bereich Präsentation/Selbstdarstellung/Marketing sind die definitiv gut ;)

    Schönen Feierabend in die Runde
    fidel

  40. burt Says:

    das entwickelt sich ja zu einer regen diskussionsrunde zum thema datensicherheit und datenschutz :)

    wenn jemand die absicht haben sollte, an meine daten zu kommen und physikalischen zugang zu meinem system hat, dann kriegt er sie wahrscheinlich das stimmt. mir gehts eher um szenarien wie der verlust des macbooks, sei es eigene dummheit oder ein taschendieb.

    ich möchte halt nicht das jeder dem mein macbook in die hände fallen könnte, sich mit großer leichtigkeit an meinen daten ergötzen kann, und da gehts mir ehrlich gesagt weniger um irgendwelche dokumente, sondern um private sachen wie fotos, emails etc.

    ich habe neulich hinsichtlich des themas verschlüsselung recherchiert und das einzige was es wohl bis jetzt gibt ist whole disk encryption von pgp. allerdings habe ich mir benchmarks von der beta angesehen und die festplatten bußen schon ne menge geschwindigkeit ein. in kombination mit einer ssd wäre das schon wieder interessanter, allerdings habe ich viele leidensgenossen auf der suche nach einer vollständigen verschlüsselung gefunden und ich habe so im gefühl das apple da längerfristig was eigenes auf die beine stellt. sei es eine überarbeitete version von filevault oder irgendwas hardwaremäßiges.

    ebenfalls schönen feierabend
    burt

  41. Thomas Says:

    Dass Apple da was bringt halte ich für äusserst unwahrscheinlich. Apple bringt da was, wo es sexy ist und man es als fortschrittlich vermarkten kann. Sowas wie Multitouch. Und Verschlüsselung ist nunmal sowas von langweilig. Und es interessiert vor allem niemanden. Die meisten machen doch noch nichtmal Backups….

  42. burt Says:

    @thomas

    ich kann deiner sexy-theorie leider nicht widersprechen, da ist schon was dran. allerdings arbeitet apple auch an den bedürfnissen der fortgeschrittenen benutzer (siehe mattes display beim macbook pro) und nicht nur an sachen die sich gut vermarkten lassen. außerdem gibt es für windows & linux diverse lösungen zur verschlüsselung des ganzen systems, alleine deswegen muss apple da irgendwann nachziehen.

    burt

  43. fidel Says:

    @Thomas:
    Das Backup bei vielen immernoch kein Thema ist sehe ich auch so …. und Crpyto ist sicherlich kein Thema was Apple wirklich interessiert …sonst hätten Sie zumindest mal das Thema FileVault aktiv angegangen – nachdem Jahrelang immer wieder Probleme auftreten.
    Im Bereich Backup tut sich ja in der Apple Welt immerhin seit 10.5 minimal was durch TM… ich bin gespannt wann ähnlich Home-user konzipierte Backuplösungen sich mehr verbreiten werden.

    @burt:
    apple muss genau garnix……
    dass sie diese linie auch durchziehen wenn der Rest der IT Welt es anders macht haben sie in der Vergangenheit schon ausreichend bewiesen.

    Von daher muss ich Thomas im Kern “leider” zustimmen.
    Rechne mit nix und kuemmer dich lieber selber um ne Lösung aus dritter Hand wenn dir das Thema wichtig ist.

    Noch ein Randzitat zum Diebstahl:
    Vom Gefühl würde ich mal sagen .. der Gelegenheitsdieb hat eh keine Ahnung wie er an die Daten kommt und wäre auch blöd Zeit zu investieren um dann Bilder und Co eines Wildfremden zu durchstöbern. Im Kern wird dieser das Ding so wie es ist behalten oder verscherbeln …ggf mit ner neuinstallation sofern er so fit ist.
    Ich denke das ist letzlich der realistische Fall ….. oder in welchen Fällen liegt eine Datenanalyse den überhauüpt nahe ? Doch nur wenn ich mir im Ansatz interessante Daten verspreche …. ich das würde ich auf mich bezogen bei so gut wie keinem Rechner so sehen.

    Ich hab im Studium 2 derart Hardware-verkaufende Studenten getroffen (die gute alte Laster Story) ….. und beide fälle passten exakt ins obere Muster ….. da geht es meist ums Geld und wirklich nicht um deine privaten Urlaubs / Sex / whatever Bilder ;)

    Das hilft letzlich nicht weiter …. sollte aber in dem Kontext zumindest mal in den Raum geworfen werden

    Gruss
    fidel

  44. Thomas Says:

    Richtig. Und das unterstreicht meine Meinung, dass man sich erstmal um Backup kümmern sollte, laaaaange bevor so etwas wie Verschlüsselung interessant wird.

    So, jetzt aber wirklich einen schönen Feierabend! :-)

  45. burt Says:

    @thomas

    ja, noch ein diss zum feierabend. immerhin liest du aufmerksam ;)

    ich habe mir neulich generell ziemlich intensive gedanken um das thema sicherheit gemacht. ich hab mir eine mindmap erstellt die alle punkte die aus meiner sicht wichtig sind abdecken und hab jetzt angefangen schritt für schritt mein macbook “sicherer” zu machen.

    @fidel

    sehe ich im prinzip alles genau so wie du. aber ich mach ne ausbildung im it bereich und wenn mir hier irgend ein arsch mein macbook klaut oder es findet, dann weiß er auch wie er an meine daten kommt. auch wenn es eher aus neugier als aus bösheit geschieht.

    sollte mein macbook tatsächlich mal abhanden kommen, könnte ich halt wesentlich besser schlafen, wenn man nicht mit den einfachsten mitteln auf meinen kram zugreifen kann.

    das apple da gar nix tut, kann ich mir einfach nicht vorstellen. gerade wo leute heutzutage all ihre fotos, videos und was weiß ich auf ihrem mac mit rumschleppen, ist das auch ein thema was für die breitere masse interessant sein dürfte.

    außerdem ist ein system was man nicht ordentlich verschlüssel kann für so manches unternehmen ein ko-kriterium, auch deswegen glaube ich das apple da irgendwann nachziehen wird.

    ob das jetzt in form der klassischen verschlüsselung passiert weiß ich nicht. vielleicht bringen sie ja irgendwas neues innovatives was daten vor ungewollten zugriffen schützt. vielleicht lassen sie das auch einfach von drittanbietern realisieren (gibts ja schon, aber suboptimal).

    jetzt wirklich schönen feierabend :)

    burt

  46. Bernd Says:

    Was mich interessieren würde – wie hast Du aufgeteilt was wohin kommt? Wenn auf die SSD nur OS und Programme sollen, sind dann auf den HDDs die Nutzerdaten? Hast Du dann die Verzeichnisse Music, Movies, Documents etc. symbolisch verlinkt? Oder wie bist Du vorgegangen?

  47. fidel Says:

    @Bernd

    das war ungenau ausgedrückt – das eigentliche User-Home liegt auch auf der SSD.
    Da ich die von Apple vorgegebenene Ordner eh nicht verwende wären diese Spezial-Ordner in meinem Falle auch egal gewesen.

    Zurück zum Anwendungsfall
    SSD: OSX und User Grundgedöns (Library etc)
    HD RAID: relevante User-Daten – komplett eigene Ordnerstruktur

    Zur Auslager-Idee der User
    Eine etwas älterne Post (10.4) für das auslagern aller Userdaten findest du hier:
    http://www.macosxhints.com/article.php?story=2007041217125440

    Vielleicht hilft es dir ja als Startpunkt.

    Gruss
    fidel

  48. Bernd Says:

    Danke. Hier habe ich jetzt auch eine ausführliche Anleitung gefunden:
    http://www.apfelwiki.de/Main/Home-VerzeichnisVerschieben

    Bist Du mit deiner SSD von SuperTalent zufrieden oder würdest Du Dir heute eine andere, z.B. von Intel, kaufen?

    Gruss
    Bernd

  49. fidel Says:

    @Bernd

    ich wollte in den kommenden Wochen mal exakt zu diesem Thema einen Beitrag machen.
    Im Kern … Performancemessung nach X Monaten – Firmware hochziehen – Daten neu drauf – erneut messen … so die Grundidee.

    zufrieden an sich…. *irgendwie* schon … es fühlt sich immer noch fix an – aber eben auch merklich langsamer wie anfangs. Mehr kann ich atm leider nicht dazu sagen – da ich keine andere SSD im Zugriff habe und Vergleichen damit schwierig ist.

    Gruss
    fidel

  50. Arne Says:

    @fidel: ich habe grade noch einen neueren Artiekl zum Thema /home-Verschiebung gefunden: http://www.macwelt.de/artikel/_Tipps/370092/benutzerordner_verschieben/1
    Da ich aktuell an der Thematik Mac Pro + SSD bin (Blogeintrag zum Ergebnis folgt), ist dies für mich auch nen Thema.

  51. Arne Says:

    Update zur Benutzer-Thematik: Hab es gerade mit einem existierenden User vom alten System probiert. Es klappt wunderbar. Er lädt alle Sache und völlig problemlos. Da die Beiträge zu 10.5 in dieser Thematik sowas noch nicht erwähnen, vermute ich, dass Apple das mit Snow Leopard eingeführt hat. Auf jeden Fall sehr schick

  52. mac | Der kleine Mac Pro HD Umbau | macfidelity Says:

    [...] ich vor knapp 6 Monaten im Beitrag Der große Mac Pro SSD & 10.6 Umbau meinen Sprung auf eine SSD Festplatte fürs Betriebssystem dokumentiert hatte – gibts jetzt [...]

  53. mac | Die 10.6, Mac Pro, LaCie eSATA/PCIe Kartenerfahrung | macfidelity Says:

    [...] Beitrag meines kleinen Hardwareumbaus werden. Den damaligen SSD Umbau hatte ich bereits hier dokumentiert – die fünfte Festplatte als kleine Erweiterung gab es hier zu [...]

  54. Blackbelt Says:

    Hi,

    wie zufrieden bist du denn nun mit der SSD? Ergeben sich nun im Laufe der Zeit (gefühlte oder gemessene) Performance Verluste oder ist SSD nun das Größte seit der Einführung der Bratkartoffel? Dein Artikel hat mich jedenfalls dazu animiert, mir auch einen MAC Pro sowie eine SSD zu kaufen und auszuprobieren, ob ein schnelles, stabiles System auf einem iMAC durch ein noch schnelleres System auf einem MAC Pro getoppt werden kann.

    Dein System bastel ich fast nach, allerdings verzichte ich auf interne RAID Platten. Dazu habe ich ein RAID-5 System in meinem Wandschrank.

  55. fidel Says:

    @Blackbelt
    die SSD Performance ist nach ca 5-6Monaten etwas eingebrochen.
    Kann gerne später mal aktuelle XBench Bilder nachreichen.

    Aus interesse:
    was machst du mit der Kiste dass du neben dem iMac noch zusätzlich nen Pro willst?

    Bzgl Kauftermin – schau mal bei macrumors & buyersguide vorbei … ich glaube beim Mac Pro steht seit geraumer Zeit ein Update aus …weshalb ich derzeit eh warten würde.

    Gruss
    fidel

  56. Blackbelt Says:

    Den MAC Pro habe ich – gebraucht aus Insolvenzmasse – bereits erworben.

    Dabei handelt es sich um eine Vorgängerversion (Early 2009). Den iMAC werde ich dann nicht behalten. Entweder meine Tochter nimmt das Ding und wir verscheuern ihren Mac Mini oder der geht via ebay über den Tresen. Ein paar Drachmen krieg man immer noch dafür.

    Eigentlich benötige ich so einen Dampfhammer wie den MAC Pro gar nicht. Es ist einfach nur so, dass man mit dem Ding viel besser basteln kann als mit anderen MAC’s.

    Viele Grüße Jürgen. Übrigens gute Arbeit!

  57. fidel Says:

    @Blackbelt:

    hier mal ein aktueller XBench-Screenshot – kannst die Werte schön mit dem letzten Bild im Beitrag vergleichen.

    https://dl.getdropbox.com/u/223435/public_trash/20100521_172651_ss.jpg

    Sieht man mal vom Stromverbrauch ab – ist der Mac Pro der beste Mac in meinen Augen … zumindest wenn man gerne auch mal selbst Hand anlegt und kleine Erweiterungen durchführen will.

    Wünsche dir viel Spaß mit dem Gerät.

    Gruss
    fidel

  58. Luc Says:

    Eine sehr attraktive Adapter-Alternative ist der AdaptaDrive von Neuer Technology:
    http://www.newertech.com/products/adaptadrive.php.
    Er ist erhältlich bei Macupgrade:
    http://macupgrade.eu/catalog/adaptadrive-25-to-35-drive-converter-bracket-p-675.html.

    Gruss
    Luc

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