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rethinking the think-different thing

mac | Einrichtung eines Backups

April 30th, 2009 at 0:08

So – heute mal ein Jubiläum in Form von User-Generated-Content hier im Blog. Das ganze kam auf Anfrage von makomi zustande – der damit auch Autor des folgenden Beitrages ist. Wenn ich ehrlich bin gefällt mir die Idee hier in unregelmässigen Abständen andere Leute zu Wort kommen zu lassen sehr gut – weshalb ich das ganze bei entsprechender Nachfrage gerne weiterführen werde. Habt ihr also Lust euren Senf hier mal in Form eines eigenen Artikels loszuwerden, sei es nun um eine Lösung aufzuzeigen oder aber auch Lösungsvorschläge und Ideen zu erhalten oder einfach nur auf der Suche nach Feedback – meldet euch einfach bei mir und wir klären was sich machen läßt. Genug des Vorwortes – ich übergebe.

Das Problem:

Ich habe einen iMac, welcher als Fernseher, Videorekorder, Musikbibliothek, Bücherdatenbank und als Email-Server (Windows-Server in einer VM) funktioniert. Aus diesem Grund ist der iMac rund um die Uhr an. Wenn so wichtige Daten auf dem Rechner liegen, dann bietet es sich an regelmäßig ein Backup zu machen. In meiner ursprünglichen Planung dachte ich mir: “He, OSX hat Time Machine mit dabei, da brauchst Du Dir um nix mehr Sorgen zu machen.” – Weit gefehlt!

  • Time Machine will alle Stunde ein Backup machen – warum auch immer?! Ok, das Problem kann man mit dem Time Machine Editor eingrenzen.
  • Für Time Machine ist die VM eine einzige Datei, welche sich natürlich immer verändert und deswegen immer wieder neu komplett weggeschrieben wird – da reicht die größte Backupplatte nicht!

Die Lösung:

Zuerst möchte ich Time Machine davon überzeugen nur einmal in der Nacht ein Backup zu machen. Dazu verwende ich den Time Machine Editor. Dieses Programm gibt die Möglichkeit die fest eingestellten Zeiten für Time Machine von Apple zu editieren. Hier hat man die Möglichkeit entweder in einem festen Intervall

20090430_timemachineeditor-intervall_01

oder aber zu festgelegten Zeiten

20090430_timemachineeditor_calendar_02

Time Machine zu starten.

Das Problem mit den großen Backups der VM erschlage ich einfach damit, das ich den Ordner der VM vom Time Machine Backup ausschließe und das Backup von Windows selber machen lasse. Dazu habe ich auf meiner externen Festplatte einfach zwei Partitionen angelegt, eine Partition habe ich Time Machine zugeordnet, die andere “gehört” der VM. Es ist auch eine mit HFS formatierte Partition, die ich über VMWares Ordnerfreigabe der VM zugeordnet habe. Der Vorteil dabei ist, das für die VM diese Partition ein Netzlaufwerk ist, welches auch mal weg sein kann, ohne das Windows sich dran stört.

Der Zwischenstand

Somit sollte das alles laufen und ich glücklich sein: Leider nicht ganz. Ich muß zwar nicht mehr um den Speicherplatz meiner externen Festplatte bangen und die Backups werden auch schön in der Nacht gemacht. Aber leider fährt auch bei Nichtbenutzung aller ca. 10 Minuten die externe Festplatte hoch um nach ca. 10 Minuten wieder herunterzufahren – sehr unbefriedigend! Nicht nur, das es der Platte nicht sonderlich gut tut, es nervt auch rein geräuschtechnisch und etwas Strom verbraucht es auch!

Die Zwischenlösung

Da ich nicht herausfinden konnte, was die Platte immer wieder aufwecken läßt (Ein Abschalten der Spotlightindizierung auf dem Laufwerk brachte nicht das gewünschte Ergebnis), kam ich auf folgende Idee:

Warum nicht die Festplatte vorm dem Start des Backups mounten und danach wieder unmounten? Klingt doch ganz gut. Im Terminal ist das einfach gemacht:

diskutil mount /dev/disk2s2

damit kann man die Platte einbinden.

diskutil unmount /dev/disk2s2

und damit wieder ausbinden. (Fidel-Edit: disk2s2 trifft im Falle von makomi zu – das kann bei euch gleich sein – muss es aber nicht – Der Mount Befehl im Terminal sollte hier weiterhelfen)

Nun muß das Alles nur noch zeitgesteuert gestartet werden. Auch dafür hat OSX wieder mehrere Lösungen parat:

iCal

iCal bietet an, für eine Erinnerung ein Skript auszuführen:

20090430_ical-skript_03

crontab

Als eine Unix-afiner Mensch kenne ich natürlich cron. In OSX liegen die systemweiten Cron-Dateien unter /etc/periodic und dann in den jeweiligen Unterordnern daily, weekly, monthly. Jeder Benutzer kann sich auch ein eigenes crontab einrichten. Dies geht mit dem Befehl “crontab -e”. Aber warum die Kommandozeile bemühen, wenn es auch eine GUI dafür gibt: CronniX.

Das Programm ist sehr aufgeräumt und selbsterklärend:

20090430_cron_ubersicht_04

Die beiden Tasks sind schnell angelegt:

20090430_cron_mount_05

20090430_cron_unmount_06

launchd

Und schließlich gibt es Apples Verbesserung zu cron genannt launchd. Ich habe mich schon immer gefragt, was das eigentlich ist. Nun, die Erklärung ist recht einfach: Es ist die Ablösung von cron, da es nicht nur zeit- oder intervallgesteuert sondern auch ereignisgesteuert Aktionen ausführen kann.

Eine guten Überblick gibt dazu Apples Getting started with launchd. Es muß also ein preference file erstellt werden – ein xml. Bevor ich sowas händig im Texteditor selber baue, schau ich doch lieber nach, ob es nicht dafür schon ein kleines Programm gibt und siehe da: Die kurze Suche ergab Launchd Editor und Lingon. Während ersteres ein Sharewareprodukt ist (ok, 5$ ist nicht der Hit, aber das Programm wurde das letze Mal 2005 aktualisiert), ist zweiteres Opensource.

Lingon ist sehr übersichtlich.

20090430_lingon_startscreen_07

Wenn man einen neuen Task anlegen möchte, muß man sich entscheiden wann er aktiv werden soll:

20090430_lingon_auswahl_08

In meinem Fall möchte ich, das die Festplatte auch dann gemountet und wieder ausgeworfen wird, wenn keiner angemeldet ist, also wird es ein User Daemon:

Und so sehen die beiden Task aus:

20090430_lingon_mount_09

20090430_lingon_unmount_10

Also einfaches Erstellen eines Tasks in nur drei Schritten.

Klingt schon mal gut und als Zwischenlösung macht es genau das, was ich möchte.

Die Wünsche

Natürlich schreit das Ganze nach Optimierungen:

Nachdem die Platte eingebunden ist, könnte doch gleich Time Machine angestoßen werden um die Daten zu sichern. Aber wie ich Time Machine per Kommandozeile dazu überreden kann ein Backup zu machen habe ich noch nicht herausgefunden. Und wie kann ich Time Machine sagen, das nach erfolgtem Backup wiederrum ein Skript ausgeführt werden kann (nämlich das Unmounten der Festplatte)? Oder aber wie funktioniert das Skripting mit VMWare? Wie kann ich dort einen Befehl starten und nach Beenden des Befehls den Statuscode an ein Skript in OSX zurückgeben?

Nachtrag – Fidel ergänzt

bzgl VMware Scripting:

Da dürfte ggf das Stichwort: vmrun interessant sein. Einie Basic-Links hatte ich mal hier gesammelt.

bzgl Start des TM Backups:

Dafür wird ein appleScript Beispiel in der kommenden Version von Quick-Do enthalten sein. Im Kern kann man das in etwa so triggern:

20090430_quick_do_qtimemachinestart

Nur mal so als Startgedanken zum Thema – ich bin gespannt wie euch der Artikel gefallen hat und ob ihr makomi ggf noch den einen oder anderen Tip geben könnt um den Ablauf zu optimieren.

Von meiner Stelle vielen Dank an makomi -> gerne wieder :)

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31 Responses to “mac | Einrichtung eines Backups”

  1. Thomas Says:

    1. Was hast du gegen ein stündliches TM-Backup, das ist doch gerade das geniale an TM, dass du eine stündliche Version von sich häufig ändernden Daten hast?!

    2. “und das Backup von Windows selber machen lasse”. Aber wie machst du das, mit welchem Tool?

    3. Du setzt einen Mailserver auf Windows auf, Himmel….?!?!?!

    ReplyReply
  2. fidel Says:

    Hi thomas

    bzgl 1:
    also ich selbst finde das Default-Setting mit stündlich auch nicht gerade optimal – im Kern wäre eine Onboard Konfigurations-Möglichkeit hier sicherlich ne schöne Sache – letzlich will & sollte man ja Backups schon Bedarfsbezogen machen können. Geht atm leider nur mit Drittappliaktionen oder manuellem editieren der entsprechenden plist

    bzgl 2:
    je nach Windows Version / etwaiger Zusatzsoftware kann man das schon so machen – leider keinen Einblick was makomi da genau verwendet.

    bzgl 3:
    bei dem Punkt musste ich auch schmunzeln … aber hey – is letzlich wohl wirklich Geschmacksache hehe

    ReplyReply
  3. Thomas Says:

    Geschmackssache? Grob fahrlässig trifft es wohl eher ;-)

    ReplyReply
  4. fidel Says:

    hehe – also ich würds auch nicht machen – aber nach der Logik wäre ein Großteil der Aktionen die auf PCs / Macs so passiert / gemacht wird grob fahrlässig ;)

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  5. Jann Says:

    Lol, ein Windows E-Mailserver ?? OMFG … Ich stimme da Thomas zu ^^

    ReplyReply
  6. Patrick Says:

    Bzgl. der VMware Sicherung.
    Mit Windows Bordmitteln kannst Du sehr schöne Sachen machen. Z.B. das komplette System als Schattenkopie in ein Verzeichnis schreiben.
    Wenn Interesse daran besteht, kann ich das gerne noch etwas Ausführen.

    Bzgl. VMware Skripting. Das Skripting erfolgt unter Perl und ist gerade was Dateiübertragung angeht, sehr lahm. Von daher würde ich die Lösung

    - Shared Folder in VMware anlegen
    - Schattenkopie der wichtigen Daten reinlegen
    - mit OSX Sichern

    ReplyReply
  7. Thomas Says:

    Ja, würde mich interessieren, hin und wieder braucht man ja doch mal Windows ;-)

    Bezüglich Mailserver würde ich übrigens – natürlich abgesehen von Linux – dann mal das hier empfehlen: http://www.heise.de/netze/Mac-als-Mail-Server-und-Spamfilter–/artikel/114923

    ReplyReply
  8. nastorseriessix Says:

    Meine Backups mache ich selber und das Wöchentlich ein mal. :P

    Das reicht für mich vollkommen aus, denn ich brauche keine Stündlichen Backups oder so. Wüsste nicht mal wozu ich sowas überhaupt brauche. TimeMachine ist dennoch eine schöne Erfindung! :)

    ReplyReply
  9. Patrick Says:

    Habe ja schonmal darüber geschrieben fällt mir gerade ein.

    http://zwofreaks.de/derandere/2009/04/25/windows-server-2003-online-backups/

    Einfach etwas anpassen (Pfad) und gut ist. Robocopy arbeitet auch mit UNC Pfaden.

    ReplyReply
  10. makomi Says:

    Erstmal schön zu sehen, das mein Artikel anklang findet :) .

    Zu den einzelnen Fragen:

    Windows-Backup: Ich nutze dazu Acronis Trueimage – Macht also schön ein Vollbackup des gesamten Systems und kann bei Problemen einfach zurückgeschrieben werden – schnell und einfach.

    Windows-Email-Server: Ich wußte das hier kritische Stimmen kommen :) . Nein, es ist nicht grob fahrlässig einen Windows-Emailserver zu betreiben, man muß nur wissen wie! Berufsbedingt bin ich zum Exchange gekommen und habe die Möglichkeiten für mich entdeckt. Administration ist auch recht leicht, also das optimale System für zu Hause, denn hier habe ich nicht auch noch Lust mich lange mit dem System rumzuschlagen – das muß einfach funktionieren. Dann kam der glückliche Zustand noch, das ich eine Lizenz vom Windows SBS 2003 da hatte. Um alle zu beruhigen: Der Server hängt natürlich nicht direkt im Internet, da steht ein Linux-Server mit Postfix davor!
    Wenn mir jemand einen Tipp geben kann, wie ich einen Email-Server mit vernünftiger Weboberfläche (analog zu OWA), welcher schnell installiert und in Verbindung mit einem zentralen Kalender und Adressbuch funktioniert, dann wechsle ich gerne. Ich suche ja schon ne Weile nach einer besseren Lösung, aber ich finde einfach nix. Alles was Opensource ist kann (z.Z. noch) kein Caldav – das wäre aber Bedingung für mich als Mac-Nutzer. Nicht das das mit dem Exchange gehen würde, aber wenn ich umsteige, dann muß ein Vorteil dabei sein.

    @Thomas: Ich möchte kein stündliches Backup, weil die ext. Platte gefälligst schlafen soll, weil sie sonst Krach macht. Dann raddelt auch die interne Platte beim Backup, was beim Fernsehen bzw. Musik stört.

    @nastorseriessix: Wenn ein Server drauf läuft und sich damit die Daten andauernd ändern ist m.E. tägliches Backup Pflicht!

    @Patrick: Ich möchte bei VMWare per Skript nur nach erfolgtem Mounten der ext. Platte das Backup in der VM anwerfen und nach erfolgtem Backup dann wieder eine Rückmeldung zum Mac geben, damit die Platte wieder ausgeworfen werden kann.
    Zum Backup: Das geht natürlich bei sich ändernden Dateien gut, aber wenn man Datenbanken auf dem Server hat (wie es z.B. das AD oder Exchange nutzt), dann ist man mit Robocopy aufgeschmissen.

    Soviel erst mal dazu.

    ReplyReply
  11. Patrick Says:

    @makomi:

    Also soll das Skript innerhalb des Windows Systems die ext. Platte abfangen. Da würde mir ein simples Powershell Skript einfallen:

    $i=0

    while ($i -eq 0) {
    if (test-path $LAUFWERKSBUCHSTABE) {
    robocopy/copy/ntbackup
    }
    sleep 60
    }

    Durch den Einsatz von vshadow bzw. ntbackup wird ja mit Microsoft Mitteln ein “Snapshot” des Dateisystems gemacht. Währenddessen wird auf die Daten eine kurzzeitige Schreibblockierung gemacht (siehe MS VSS Info) sodass die Daten auch bei dieser Sicherung konsistent sind.
    Acronis bspw. setzt ja auch auf die VSS Technologie und macht daher Konsistente Backups (man sollte trotzdem alles mal testen).
    Ansonsten fällt mir bei AD nur der RAW Export ein. Der genaue Befehl fällt mir nicht mehr ein, allerdings gibt’s eine Möglichkeit eine ldiff Datei zu exportieren, die dann alle Daten in exportiert und rückimportiert bei Bedarf.
    Exchange muss ich leider passen. Da fehlt mir die Praxiserfahrung.

    ReplyReply
  12. makomi Says:

    @Patrick:

    Nein, so meine ich das nicht – habe ich da wohl etwas blöd ausgedrückt. Ich meine Folgendes und will das mal als Schema in Pseudo-Skriptsprache darstellen.

    [code]
    #Apple- oder Shellskript
    #Start via launchd

    #Start des Time Machine Backups
    diskutil mount /dev/disk2s2
    /Applications/TimeMachine.app startbackup -exclude=/dev/disk2s2
    diskutil unmount /dev/disk2s2

    #Start des Windows-Backups
    diskutil mount /dev/disk2s10
    /Library/Application support/Vmware fusion 2.0/vmrun execute c:\programme\acronis\acronis.exe /startbackup
    diskutil unmount /dev/disk2s10
    [/code]

    Ich muß aber zugeben, das ich mich mit der Thematik “VSS und Exchange” noch nciht wirklich beschäftigt habe – vielleicht geht das Ganze auch damit zu lösen. Letztendlich suche ich nach einer skriptbasierten Lösung, da man diese zeitgesteuert ausführen kann.

    Zum Thema AD: Klar kann man “ldif” das AD exportieren, aber m.E. nicht alles, da nur die LDAP-gleichen Daten damit erfaßbar sind (man möge mich korrigieren, sollte ich falsch liegen) – wie sieht es aber z.B. mit GPOs aus?

    ReplyReply
  13. makomi Says:

    Wer mehr zum Thema launchd wissen möchte, der klicke bitte hier.

    ReplyReply
  14. fidel Says:

    @makomi:
    merci fuer den link.

    Im hinblick User-/Gui-handling bzw Umgang war Lingon unter 10.4 da auch noch deutlich klarer… hab die Hintergründe beim Wechsel nicht im Detail verfolgt …letzlich eigentlich schade.

    ReplyReply
  15. makomi Says:

    @fidel:

    Warum war Lingon unter 10.4 anders? Und warum klarer?

    ReplyReply
  16. fidel Says:

    @makomi:

    wenn ich das richtig im kopf habe wurde launchd mit 10.4 eingeführt … damals auch noch nicht in dem Umfang verwendet wie jetzt in 10.5

    Login kam in dieser Zeit mit einer ziemlich anderen und in meinen Augen auch übersichtlicheren GUI daher …. letzlich müßte man wohl Herrn Borg (Entwickler Lingon) fragen wie es zu den Änderungen kam …wird aber wohl alles seine Gründe gehabt haben das sein Programm jetzt in 10.5 anderst funktioniert.

    Auch der von dir beschriebenen Aspekt des launchd manuell neu-startens bzw bei Faulheit via Reboot konnte zu 10.4 Zeiten wenn ich mich richtig entsinne direkt erledigt werden. Keine Garantie auf diese ausage … aber ich war damals mit dem Wechsel auf 10.5 leicht irritiert

    ReplyReply
  17. makomi.de Says:

    mac | launchd näher beleuchtet…

    In meinem Backup-Beitrag, welchen ich ursprünglich für macfidelity geschrieben habe, bin ich auf das All-in-one-Paket von Apple namens launchd eingegangen. Da wider Erwarten, das Mounten der Platten auf meinem iMac nicht geklappt hat, habe ich mich a…

  18. Johannes Says:

    Ich weiß, Thema schon ein 3/4 Jahr alt aber für mich noch interessant. Kennt jemand ne Lösung, wenn ich drei Festplatten habe und die jede Woche austausche und es hängt kein Monitor dran? Timemaschine erinnert sich immer nur an die aktuelle Platte und wenn automatisch ungemountet wird und eine andere Platte angehängt, dann wird diese nicht als Backupplatte verwendet.
    Vielen Dank schon mal.

    @makomi falls noch keinen Ersatz für den Exchange gefunden ist, schau mal Kerio Connect 7 an. Kostet weniger als Exchange, 99% Exchange-Ersatz mit vollständiger Macintegration und Weboberfläche.

    ReplyReply
  19. fidel Says:

    Hi Johannes,

    nur mal zwecks Nachvollziehbarkeit.
    Du willst an einem Mac im Wochenrhytmus wechselnd auf 1 von 3 externen HD’s sichern ohne dabei unter der grafischen Oberfläche etwas einstellen zu müssen – richtig ?

    gruss
    fidel

    ReplyReply
  20. Johannes Says:

    Hi Fidel,

    ja genau. Ein MacMini als interner Server, der nur am Strom und Netzwerk hängt und ich will regelmäßig eine Backupplatte an einem anderen Ort liegen haben. Deshalb 3 Platten und die jede Woche regelmäßig durchwechseln 1 -> 2 -> 3 -> 1 usw.

    Gruß
    Johannes

    ReplyReply
  21. fidel Says:

    @Johannes
    hab ich selber nie probiert – da ich TM irgendwie nicht wirklich gebrauchen kann, aber schau mal da ( http://www.macosxhints.com/article.php?story=20090603163307642 ).
    Bei der Seite lohnt auch immer ein Blick in die Kommentare.

    Gruss
    fidel

    ReplyReply
  22. Johannes Says:

    @fidel
    Danke für den Link. Nach dem durchlesen bin ich eher unsicher, ob ich TM benutzen soll und nicht event. Carbon Copy Cloner, mit dem ich dann zeitgesteuert am WE ein Fullbackup machen lasse und unter der Woche inkrementell, dann weiß ich, dass der Stand auf der Platte konsistent ist. Auf TM bin ich halt gekommen, weil ich damit auch den Inhalt einer Datei von vor 6 Wochen hätte zurück holen können. Mit der CCC Methode hab ich max. 3 Wochen zur Verfügung.

    Mich würde interessieren, was du benutzt, wenn du TM nicht wirklich gebrauchen kannst.

    Gruss
    Johannes

    ReplyReply
  23. fidel Says:

    Ich erstell mir in regelmäßigen Abständen einen Clone der relevanten Festplatten – abgesehen davon liegt alles relevante eh in nem RAID1

    TM empfinde ich “überspitzt” formuliert halt eher als bequeme Mülleimer-Erweiterung – die dann auch noch in unregelmäßigen Umständen geleert werden muss weil er verstopft ist ;)

    ReplyReply
  24. Johannes Says:

    Wenn dir mal eine Datei vom Vortag “verloren” geht? Ist die dann weg oder gibts noch eine tägliches BU?

    ReplyReply
  25. fidel Says:

    @Johannes
    ich denke jeder hat seinen individuellen Backup-Bedarf.
    Genau das meine ich ja auch bzgl TM und dem Mülleimer Vergleich.

    Ich lösche nichts ausversehen …. daher sehe ich in meinem Fall auch keine Notwendigkeit dies abzudecken ;)

    ReplyReply
  26. Johannes Says:

    @fidel
    Wenn Du alleine bist, dann ist das ok, wenn 3 Leute mit den Daten arbeiten, dann schauts anders aus. O-Ton: “Ich hab halt das Fenster weggeklickt!”
    War ja nur der Löschdialog ;-)

    Dir noch ein schönes WE. Ich werd zukünftig hier öfter vorbei schauen und Danke für die Hilfe.

    ReplyReply
  27. fidel Says:

    Schau dir mal Crashplan an – mit der Gratisvariante kannst du ein sehr TM-ähnliches Backup zwischen einzelnen Rechnern hin und her machen.
    Den Online-Part daran muss man ja nicht verwenden.

    ReplyReply
  28. Johannes Says:

    @fidel
    Das schaut sehr interessant aus. Vor allem auch die Cross-Plattform Fähigkeit.
    Vielen Dank für den Tipp. Dass mir das noch nie über den Weg “gelaufen” ist. Ich sollte mal meine Suchstrategien überdenken.

    ReplyReply
  29. Tanja Says:

    Wahrscheinlich ist das alles TOTAL einfach und ich bloss zu blöd —
    hoffentlich!
    Für mich ist es beruflich wichtig den Emailverkehr einzelner Projekte zu speichern.
    Aber WIE bringt man denn TM dazu alles zu sichern, was man im MAIL Programm in lokalen Ordnern gesichert hat ???

    Geht irgendwie nicht.
    Nicht auf idisk :-(
    Und auch nicht mit TM.

    Kann jemand helfen?
    Gruss,
    Tanja

    ReplyReply
  30. Thomas Says:

    Hallo Tanja,
    was geht denn nicht? Time Machine einfach anschalten, den Rest macht es von alleine. AUCH das Sichern deiner Mailordner…
    Gruss,
    Thomas

    ReplyReply
  31. makomi Says:

    Hallo Tanja,
    ich arbeite ja nicht mit lokalen Ordnern in Mail, aber alles, was zu Mail gehört wird in ~/Library/Mail abgespeichert – wenn Du diesen Ordner bei TM nicht ausgeschlossen hast, dann wird der auch fleissig mit gesichert. Oder wie kommst Du drauf, das es nicht mitgesichert wird?

    ReplyReply

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