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rethinking the think-different thing

mac | Arbeiten mit del.icio.us

March 26th, 2009 at 17:55

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Wie wohl bei vielen anderen Online Services habe ich auch seit Jahren einen delicious Account – eine typische Social Bookmarking Oberfläche… verwendet habe ich diesen immer nur sehr sporadisch. Ich werde zukünftig versuchen dies etwas aktiver anzugehen und daher wollte ich mir erstmal einen Überblick schaffen wie man mit dem Service arbeiten kann und wie andere damit arbeiten.

Im folgenden werden also einige Client bzw. Plugin-Lösungen vorgestellt, vielleicht ist ja auch für euch was dabei.

Vorab

Was ist delicious überhaupt (lt. wiki):

Delicious (ehemals „del.icio.us“) ist eine Webanwendung für Social Bookmarking.
Der Dienst ermöglicht es Benutzern, persönliche Lesezeichen anzulegen und mit Schlagwörtern oder Tags zu versehen. Die persönliche Sammlung ist im Allgemeinen öffentlich sichtbar. Jedoch kann man einzelne Lesezeichen auch als privat kennzeichnen und so von der Veröffentlichung ausschließen. Der öffentliche Charakter des Dienstes Delicious lässt sich beispielsweise für ein Linkblog nutzen: Der Einzelne sieht, welche anderen Nutzer seine Lesezeichen in ihre Sammlung aufgenommen und mit welchen Tags gekennzeichnet haben; siehe auch Folksonomy.

Lösungen

Im Kern kann man wohl 2 Ansätze unterscheiden. Browser-basierte Plugins (Typ A) oder aber Stand-Alone Programme (Typ B).

Delibar

Typ-B – Download findet sich hier

20090326_delicious_02

Nistet sich in die Mac OS X Menubar ein und bietet Zugriff auf die eigenen Tags und den dahinterliegenden Links.

In der Praxis sieht das ganze dann in etwa so aus:

20090326_delicious_03

Klares Manko in der Tatsache dass man damit zwar seine zuvor online-beholten Daten verwenden nicht aber editieren kann. Will man also Tags anpassen oder aber neue Links hinzufügen führt der Weg nur über den Browser.

Schade eigentlich, ansonsten wäre Delibar eine wirklich brauchbare Lösung – so leider für mich unbrauchbar.

Aber vielleicht nimmt sich ja jemand mal dem Code an und fügt einen kleinen Patch bei ;)

Pukka

Typ-B – Download findet sich hier.

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Konnte / wollte ich selber nicht testen, ist aber sicher ein brauchbarer Client, der aber im Gegensatz zu dne anderen vorgestellten Lösungen / Ansätzen nicht kostenlos ist.

Optisch kann man sich Pukka in etwa so vorstellen

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Vom Funktionsumfang sicher einer der potentesten Clients, ein kurzer Blick in die Feature-Liste zeigt das ganz gut.

20090326_delicious_05

Da ich das Thema Delicious erstmal überhaupt ersthaft nutzen will, sehe ich noch keine Notwendigkeit auf Bezahlsoftware zurückzugreifen – wer will mit dme Dienst arbeitet sollte aber sicher mal einen Blick auf Pukka riskieren.

Delicious Bookmarks

Typ-A – Download findet sich hier.

20090326_delicious_07

Ich gebs offen und ehrlich zu, ich bin Firefox Fan – nicht weil es umbedingt der beste Browser ist, aber weil ich mich im Laufe der Jahre einfach an einige kleine Plugins gewöhnt habe und es diesen Browser auch für jedes Betriebssystem gibt.

Was spricht also gegen ein Firefox Plugin zwecks Delicious-Handling ?

Genau – nichts.

Nach der Plugin-Installation sowie dem erforderlichen Firefox Neustart hat man folgende Optionen:

  • Delicious Toolbar (ignooriere ich hier, da ich Toolbars nicht abkann)
  • Delicious Icons neben der Adresszeile
  • Delicious Icons in der Fußzeile
  • Delicious Sidebar

Die 3 Icons neben der Adresszeile sind im Kern alles was ich brauche:

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Diese geben Zugriff auf:

  • Delicious Hauptseite
  • Delicious Sidebar zwecks Suche
  • Add Tab/Page to Delicious

Die Sidebar:

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Und der Add-Dialog

20090326_delicious_10

Delicious Safari

Typ-A – Download findet sich hier.

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Wie der Name schon vermuten läßt eine Safari Plugin Lösung.

Optisch kommt das Tool so daher

20090326_delicious_12

Mh … will ich nicht testen, da mir der Untergrund mit Safari für dne Alltag einfach nicht taugt.

Unmengen weiterer Clients / Apps

Das Dilemma bei erfolgreichen Projekten a la Delicious ist wie so oft: die Vielzahl an möglichen Anwendungen / Tools die man verwenden kann. Ja vielfalt ist was tolles, man kann sich mit testen etc aber auch einfach nur verzetteln.

Trotzdem will ich neben den obig erwähnten 4 Ansätzen noch ein paar Namen nachreichen, einfach um ein besseres Bild zu geben und weiterführende Links für Interessiere anzubieten.

Alleine bei iusethis finden sich 26 Treffer zum Stichwort Delicious … denke das sollte eine asureichende Menge an Programmen sein

Fragen über Fragen

Verwendet ihr delicious überhaupt ?

Verwendet ihr Delicious ?

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Wenn ja für was ? Spezielle Themen, Public-Bookmarks, Projektbezogen oder wie auch immer ?

Was mich eigentlich noch mehr interessiert ist jedoch wie ihr damit arbeitet ? Direkt im Browser, mit Plugin, einem Standalone Programm oder einem Widget ?

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6 Responses to “mac | Arbeiten mit del.icio.us”

  1. ad Says:

    Nutze delicious schon ziemlich lange. Pukka ist mein Freund. Links landen im Lifestream, was ein diszipliniertes Verwenden der Beschreibung voraussetzt.

    ReplyReply
  2. fidel Says:

    War Pukka gleich deine erste Wahl, oder hast du zuvor mal andere Ansätze durchprobiert ?
    Aktuell wirkt für mich ein Browser-bezogener Ansatz fast am sinnigsten … ohne Pukka selber richtig verwendet zu haben.

    ReplyReply
  3. ad Says:

    Nee, ich hatte vorher ein anderes Tool. Name fällt mir aber nicht mehr ein.

    ReplyReply
  4. dnuc Says:

    Also ich nutze auch den browserbasierten Ansatz. Ich finde es irgendwie intuitiever, Links direkt beim Browsen in del.icio.us zu posten. Außerdem kann ich, Firefox sei dank, so die gleichen Tools auf allen Systemen nutzen. Insbesondere auf der Arbeit bin ich halt an Windows gefesselt…

    ReplyReply
  5. Stephan Says:

    Ich nutze del.icio.us seit Jahren – mit dem Firefox-Addon. Dort ist mir das Suchfeld das wichtigste Hilfsmittel.
    Gleichzeitig habe ich mir verschiedene Tags (z.B. todo, read later usw…) als Feeds auf meine Netvibes-Startseite gelegt. Workflow halt.

    ReplyReply
  6. fidel Says:

    @Stephan:
    todo & read sind gute Tag-Ideen … merci für die Anregung.

    @dnuc:
    gefesselt klingt irgendwie böse =)
    Browser-basiert wird bei mir auch erstmal die Wahl bleiben – wobei mich auch interessieren würde was die Client-User an Mehrfunktionalität im alltag auch wirklich nutzen.

    ReplyReply

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